Palästinensische Verbrechen gegen arabische Christen

honestreporting.com Media BackSpin, 7. September 2008

Justus Reid Weiner diskutierte mit der JCPA über die Menschenrechtsverletzungen, denen sich palästinensische Christen ausgesetzt sehen.

Als Dhimmis werden in den palästinensisch kontrollierten Gebieten lebende Christen nicht als den Muslimen gleich behandelt. Sie werden Kräfte zehrenden rechtlichen, politischen, kulturellen und religiösen Beschränkungen unterworfen. Das ist für die palästinensischen Christen in der Westbank und dem Gazastreifen zu einem kritischen Problem geworden. Muslimische Gruppen wie die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad haben auf den uralten Grundlagen der islamischen Gesellschaft eine Kultur des Hasses aufgebaut. Darüber hinaus hat die PA das islamische Gesetz in ihren Verfassungsentwurf übernommen.

Zu den wenig berichteten Punkten, die Weiner aufwirft, gehört:

  • Die PA-Sicherheitsorgane beteiligen sich an der Verfolgung (sogar der Ermordung) von Muslimen, die zum Christentum konvertieren.
  • Fälle von muslimischen Männern, die christliche Frauen verführen und entführen, sind ein zunehmender Trend.
  • Kriminelle Banden, die mit PA-Beamten zusammenarbeiten, stehlen christliches Land.
  • Kommunale Führer auf Hamas-Linie treten offen für eine diskriminierende Steuer für nicht muslimische Einwohner ein, die man als Jizya kennt.
  • Weder die PA noch die Hamas bieten Christen unter ihrer Herrschaft irgendeine Möglichkeit eines Anspruchs auf Gerechtigkeit.
  • Die Christen machen inzwischen gerade noch 15 Prozent der Bevölkerung Bethlehems aus; 1950 stellten sie noch 80 Prozent.
  • Taybeh ist das einzig verbleibende christliche Dorf in der PA; seien Bevölkerung ist auf 1.300 Menschen geschrumpft.
  • Viele christliche Führungspersönlichkeiten sind zu sehr von den PA- und Hamas-Führern eingeschüchtert, um sich gegen die Belästigungen auszusprechen.

Wiener fügt noch hinzu:

Viele in den internationalen christlichen Führungsetagen bleiben wissentlich stumm, was das Leid der palästinensischen Christen angeht. Andere nehmen den politisch korrekten Weg und machen Israel verantwortlich, statt die wahren palästinensischen Täter der Verbrechen gegen ihr Volk zu nennen. Alle Unruhe und alles Leid in der Region wird routinemäßig den Handlungen oder dem Nichthandeln Israels angelastet, ohne muslimische Gewalt zuzugeben oder zu verurteilen.

Lesen Sie den ganzen Text (in Englisch)

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