Was um Googles Willen geschah mit Israel?

honestreporting Media Backspin, 26. Juni 2008

Andre Oboler kritisiert Google Earth-Nutzer scharf wegen deren Behandlung Israels:

Die Lücke zwischen Wirklichkeit und virtueller Realität wird weiterhin von politischen Aktivisten ausgenutzt, was wir „Umtausch-Geografie“ nennen, ein Mittel zur Kontrolle der virtuellen Darstellung des Landes statt die Kontrolle des Landes selbst. Im Informationszeitalter kann Kontrolle über die allen Menschen zugängliche Google-Karte bei Verhandlungen mehr Gewicht haben als die Kontrolle vor Ort….

Die Einbeziehung eines virtuellen Palästina, das mittels Google Israel überlagert, ist beispielhaft für die Umtausch-Geografie, die durch die Technologie forciert wird. Jene, die Routen planen, israelische Städte erforschen wollen oder einfach nur das kleine Land bereisen wollen, werden plötzlich mit einer politisch motivierten Erzählung konfrontiert, die nichts mit ihrer Suchanfrage zu tun hat. Diese Methode der Neubenennung wandten schon die alten Römer an und sie hatten damit letztlich keinen Erfolg.

User-generierter Inhalt hat so viel anzubieten. Es ist eine Schande, dass einige Nutzer die Bemühungen von Anbietern wie Google Earth in den Schmutz ziehen – oder von Wikipedia, wie in diesem Fall.

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