Rudert Al-Jazeera zurück?

honestreporting Media BackSpin, 16. April 2008

Außenministerin Tzipi Livnis erfolgreiche Reise nach Katar, wo der Sender beheimatet ist, bringt Al-Jazeera in eine sehr ungemütliche Lage. Haaretz liefert die Erklärung:

Währenddessen hat der Sender jeglichen Hinweis auf das Treffen am Montag in Katar zwischen Außenministerin Tzipi Livni und Hamad bin Khalifa, dem Emir von Katar, ausgelassen. Er berichtete stattdessen von Livnis Treffen mit ihrem Pendant aus Oman.

Katars nationales Fernsehen strahlte Bilder vom Treffen Livnis mit dem Staatsoberhaupt von Katar aus.

In Doha schüttelte Livni dem Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa Al-Thani, die Hand. Neben seiner Herrschaft über Katar finanzierte Hamad Al-Jazeeras Start mit geschätzten 150 Millionen Dollar. (Livni traf sich mit den Machern von Al-Jazeera).

Und was unternimmt Al-Jazeera, wenn seine Hauptgönner sich für Israel erwärmen? Haaretz fügt hinzu:

Der in Katar ansässige Fernsehsender Al-Jazeera stimmte zu, seine Berichterstattung über den arabisch-israelischen Konflikt mit Israel zu erörtern, nachdem Israel sich dafür entschieden hatte, Embargomaßnahmen gegen das Medienunternehmen zu verhängen, weil dessen Berichterstattung voreingenommen sei.

Dazu passend: Israel setzt Al-Jazeera auf die Schwarze Liste

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