Mit einem Pinselstrich von Walt & Mearsheimer eingetrübt

honestreporting Media BackSpin, 14. April 2008

Das Repräsentantenhaus hat kürzlich eine nicht bindende Resolution verabschiedet, die zum ersten Mal die Vertreibung von Juden aus arabischen Ländern bestätigt. (Abb.: Synagoge von Alexandria)

Warum also wird eine ganz besonders sensible und gerechtfertigte Frage im Economist mit dem Pinselstrich von Walt & Mearsheimer eingetrübt?

Aber die Tatsache, dass eine Beschlussfassung von zweifelhaftem Wert selbst für die israelische Regierung, ganz zu schweigen von der amerikanischen Außenpolitik, mit Unterstützung beider Parteien verabschiedet wurde, offenbart einmal mehr die Macht der pro-israelischen Lobby in Washington. Die Kritiker der Lobby beschweren sich oft darüber, dass sie nicht Israel, sondern die israelischen Rechtsaußen vertritt.

Warum kann der Economist nicht anerkennen, dass diese Bekundung – wie symbolisch und zahnlos auch immer – verabschiedet wurde, weil die längst überfällige Anerkennung jüdischer Flüchtlinge in sich logisch ist?

Point of No Return hat dem Economist auch geantwortet.

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