Posted tagged ‘Tempelberg’

Suha Arafat: Die Intifada 2000 wurde von Arafat angestiftet

27. Dezember 2012

HonestReporting Media BackSpin, 27. Dezember 2012

Yasser Arafats Frau Suha ließ die Hosen runter und teilte Dubai-TV mit, dass ihr Ehemann unmittelbar nach den geplatzten Gesprächen von Camp David die Intifada geplant hatte.

Anders als Imad Faluji hörte sie das von Yasser höchstpersönlich. Der Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg war nicht Auslöser für die Intifada.

Sag’, dass es nicht wahr ist!

Palästinensische Reaktion auf Gingrich: Ein Esel schilt den anderen ein Langohr

12. Dezember 2011

HonestReporting Media BackSpin, 11. Dezember 2011

Newt Gingrich, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat einen vorhersehbaren Sturm ausgelöst wegen seiner Erklärung, die Palästinenser seien ein erfundenes Volk. Ich will zum Für und Wider dieser Aussage nicht Stellung nehmen, aber die palästinensische Reaktion erregte meine Aufmerksamkeit.

Der hochrangige palästinensische Funktionär Saeb Erekat gab folgendes Statement ab:

Was ist die Ursache von Gewalt und Krieg in dieser Region? Aberkennung der Religion des Volkes, seiner Existenz; und nun leugnet er unsere Existenz.

Wie wahr. Wie wäre es mit einigen palästinensischen Leugnungen?

• Leugnung von Israels Existenzrecht,
• Leugnung Israels als jüdischem Staat,
• Leugnung jeglicher jüdischen historischen oder religiösen Bindung zum Land Israel, einschließlich der Leugnung, dass es jemals einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben hat;
• Die Holocaust-Leugnung der Hamas

Newt Gingrichs Aussagen werden von ihm selbst vertreten und spiegeln nicht die offizielle Politik der israelischen Regierung wider. Erekats Antwort jedoch offenbart vieles von dem, was in palästinensischen Märchen zu finden ist.

Saeb Erekat: Halte dich besser zurück!

Guardian: Fehlerkorrektur absichtlich unterlassen

27. August 2011

HonestReporting Media BackSpin, 26. August 2011

Erst kürzlich hatten wir Harriet Sherwood wieder bei einer weiteren falschen Beschreibung der Westmauer als “heiligste Stätte des Judentums” ertappt, in der sie gleichzeitig das Narrativ einer palästinensische Oberhoheit über den Tempelberg, die tatsächlich heiligste Stätte des Judentums, hinausposaunt hatte.

Ich [Anm. (bd): Simon Plosker] schickte sofort eine Protest-Mail mit der Forderung nach Korrektur an den Leserbrief-Redakteur des Guardian mit dem Hinweis, dass, auch wenn ich nicht erwartete, dass die Zeitung aufhörte, palästinensische Versionen der Geschichte nachzuplappern, ich doch zumindest Genauigkeit voraussetzte, was Fakten betrifft.

Eine Korrektur zum Artikel wurde dann auch veröffentlicht, aber nicht so, wie sie hätte lauten müssen:

Der amerikanische Moderator Glenn Beck wurde fälschlicherweise in einem Artikel über seinen Plan, in Jerusalem eine Kundgebung abzuhalten, als wiedergeborener Christ bezeichnet. Er ist gläubiger Mormone (Facebook protest over US broadcaster’s Israeli rallies, 24. August, Seite 26).

Dem kann ich nur entnehmen, dass der Guardian entweder einen ganz Blick auf den Artikel hat oder meine Beschwerde als unwichtig abtut. Kann der Guardian bei mir noch mehr Ekel hervorrufen als dies ohnehin schon Fall ist?

Dejudaisierung Jerusalems: Der Guardian hilft bei der Verbreitung palästinensischer Lügen

23. November 2010

HonestReporting Media BackSpin, 23. November 2010

Macht sich der Guardian palästinensische Behauptungen zu eigen, Israel und die Juden hätten keine religiöse oder historische Verbindung zur Westmauer oder zum Tempelberg?

Lesen Sie dazu bitte den neuen medienkritischen Beitrag von HonestReporting Großbritannien: Dejudaising Jerusalem: The Guardian Helps Promote Palestinian Lies

330 Meter* und der Tag des Zorns

16. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 16. März 2010

Dieser Reuters-Schnipsel zur Wiedereröffnung der Hurva-Synagoge ist sachlich zwar richtig,  enthält aber den Hauch einer lächerlichen Anklage:

Die Hamas und palästinensische Offizielle, die der rivalisierenden Fatah angehören, dass die Renovierungsarbeiten an der antiken Hurva-Synagoge im jüdischen Viertel von Jerusalems ummauerter Altstadt die Al-Aqsa-Moschee** gefährde, die sich gut 330 Meter entfernt davon befindet.

Israel hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Tempelberg bildet eine eigene geographische Einheit in der Altstadt. Um ihn von der Synagoge aus erreichen zu können, muss man das Jüdische Viertel durchqueren, zum Platz vor der Westmauer herabsteigen und dann einen Steg überqueren.

Man müsste schon unter der Westmauer und dem halben Jüdischen Viertel buddeln, ohne dass dies beachtet bliebe, bevor man überhaupt den Tempelberg erreicht. Selbst Gazas beste Tunnelgräber schaffen das nicht.

Möglicherweise bedrohen illegal errichtete Häuser im wesentlich näher gelegenen Stadtteil Silwan die Al-Aqsa-Moschee. Will jemand einen Tag des Zorns ausrufen?

—————
*Ich habe diese geschätzte Entfernungsangabe von Israelnetz übernommen.

**Hinweis: Zwischen 1948 und 1967 haben die Jordanier 58 Synagogen im jüdischen Viertel zerstört. Sie hatten damals die Kontrolle über das Gebiet.

Grüner Prinz entlarvt großen Medien-Mythos

7. März 2010

HonestReporting Media BackSpin, 7. März 2010

Ich [Pesach Benson, bd] freue mich schon auf die Lektüre von Mosab HassanYousefs Buch Son of Hamas. Bis ich eine Druckausgabe in Händen halte begnüge ich mich mit Interviews und Rezensionen. Das Wall St. Journal (WSJ) weist auf einen entscheidenden Mythos hin, der vom “Grünen Prinzen” entlarvt wird.

Gerücht: Die zweite Intifada war ein Volksaufstand, der durch Ariel Sharons Besuch auf dem Tempelberg im September 2000 ausgelöst worden ist.

Fakt: Dieser Auszug aus dem WSJ spricht für sich:

Einige Monate vor Camp David hatte der ehemalige PLO-Chef Yasser Arafat das israelische Angebot eines Staates mit 90% Fläche der West Bank und Ostjerusalem als Hauptstadt angelehnt. Yousef Aussage zufolge entschied sich Arafat für einen weiteren Aufstand, um die internationale Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Also suchte er über Sheikh Yousef Unterstützung bei der Hamas, schreibt sein Sohn, der ihn zu Arafats Amtssitz begleitete. Diese Treffen fanden statt, bevor die palästinensischen Behörden einen Vorwand für die zweite Intifada erfanden, die dann begann, als der spätere Premierminister Ariel Sharon den Tempelberg in Jerusalem besuchte, Stätte der Al-Aqsa Moschee und des Felsendoms. Yousefs Bericht ist hilfreich bei der Richtigstellung der Historie und dafür, dass der Aufstand von Arafat geplant war.

Yousef sagt mir, dass er angesichts der sinnlosen Gewalt entsetzt gewesen sei, die von den Politikern in Kauf genommen wurde, um sie „auf den Schultern einfacher, frommer Menschen“ zu entfesseln. Er bemerkte, dass die Palästinenser, die dem Aufruf folgten, „sich benahmen wie Kühe auf dem Weg ins Schlachthaus, und sie dachten, sie kämen geradewegs in den Himmel.“

So bestätigt Yousef also, was Imad Falouji, Kommunikationsminister der PA, im März 2001 erklärte. Es wurde [natürlich] nicht großartig darüber berichtet, aber vor palästinensischen Flüchtlingen im Libanon sagte er:

“Wer immer auch denkt, dass dies [der Krieg] wegen Sharons schändlichem Besuch bei Al Aksa begann, befindet sich im Irrtum. Er war seit Arafats Rückkehr aus Camp David geplant, [wo er] sich gegen Clinton behauptet und die US-Bedingungen zurückgewiesen hatte.“

Aber verlassen Sie sich besser nicht darauf….

Mainstream-Medien und palästinensische Gerüchteküche

11. November 2009

HonestReporting Media BackSpin, 10. November 2009

Ein Journalist beschreibt palästinensische Einschüchterungsversuche gegenüber der Presse während der neuerlichen Auseinandersetzungen in Ostjerusalem um den Tempelberg.

Die Einschüchterung war von Gerüchten begleitet, dass israelische Sicherheitsbeamte sich als Journalisten ausgeben und israelische sowie westliche und palästinensische Kollegen gefährden würden. Die Quelle der Gerüchte stammt von einem Palästinenser, der für die Betreuung der Fotoreporter verantwortlich ist. (Ich werde darauf zurückkommen).

Auf The Augean Stables beschreibt der anonym bleibende israelische Reporter die Szene in Ostjerusalem während der Auseinandersetzungen auf der Straße:

„Sie sind ein Undercover-Bulle!“ schrie er auf Arabisch, einen Steinbrocken in seiner rechten Hand haltend, während er mich mit seiner linken Hand nach mir grabschte.

„Nein, ich bin Journalist!“ entgegnete ich, überrascht durch den plötzlichen Zugriff.

„Nein, sind sie nicht. Sie sind ein Undercover-Bulle!“, schrie er wieder. „Beweisen Sie mir, dass Sie keiner sind!“

Ich kramte in meiner Tasche und zog meinen amtlich autorisierten Presseausweis heraus, gleichzeitig davon ausgehend, dass er die Ausstellungsidentität erkennen und feststellen würde, dass sie israelisch war, und dass meine Schwierigkeiten damit nur zunähmen.

Aber während er die Karte musterte, näherte sich ein anderer Journalist, ein arabischer Fotograf, kam auf uns beide zu und sagte dem jungen Mann in Arabisch, dass ich tatsächlich Journalist sei.

„Es reicht, lass ihn gehen“, sagte er ihm. Und der junge Mann tat wie geheißen….

Einige Tage später kam es wieder in und um die Altstadt zu Spannungen und Gewaltausbrüchen – diesmal auf dem Tempelberg selbst. Ich war dort und berichtete über weitere Unruhen, die im muslimischen Viertel der Altstadt ausgebrochen waren, und ich traf denselben arabischen Journalisten, der mich während der Sukkot-Unruhen in Ras Al-Amud unterstützt hatte.

„Danke Mann“, sagte ich ihm auf Hebräisch. „Sie haben mir an diesem Tag wirklich den Arsch gerettet – das war ganz schön knapp.“

„Sie haben ja keine Ahnung“, erwiderte er. „Meine Familie lebt in Ras Al-Amud, und ich musste nachts dorthin zurück und Stunden damit verbringen, sie zu überzeugen, dass ich nicht für die Israelis arbeite. Sie dachten, ich wäre irgendwie auch involviert, weil ich für Sie einstand.“

Der nicht genannte palästinensische Held beschuldigte Al-Jazeera, was der israelische Journalist nicht bestätigen konnte.

Eine Schlüsselrolle bei der Gerüchtestreuung spielt jedoch Awad Awad. Er ist Vorsitzender des Palestinian Photojournalists Committee. Letzten Monat teilte er seine Behauptungen mit Benjamin Joffe-Walt von The Media Line; der vollständige Bericht wurde in der Jerusalem Post neu veröffentlicht:

Palästinensische Fotografen behaupten, dass undercover agierende israelische Sicherheitsbeamte sich als Fotoreporter ausgegeben haben, um über die neuerlichen moslemischen Demonstrationen in Jerusalem zu berichten.

Awad Awad, Vorsitzender des Palestinian Photojournalists Committee, sagte, dass eine Gruppe örtlicher Anwohner die Anwesenheit von israelischen Polizeieinheiten bestätigt hatte, die bekannt dafür sind, arabische Zivilkleidung anzulegen, ebenso wie israelisches Sicherheitspersonal, das als Fotoreporter auftritt und dann Protestler inhaftiert.

“Leute in Ostjerusalem behaupteten, dass sie das am Donnerstag gesehen haben, aber zunächst dachte ich, dass es nur Gerede sei”, so Awad gegenüber The Media Line. “Aber dann am Freitag sahen viele Leute drei Polizisten, immer noch wie Fotografen gekleidet, die plötzlich einen der Demonstranten festnahmen. Viele palästinensische Fotografen riefen mir zu und ein Anwohner nahm es mit seiner Mobilphone-Kamera auf, aber er wollte keine Schwierigkeiten bekommen und hat mir die Aufnahmen nicht ausgehändigt.”

Doch Awads Story deckt sich nicht mit der anderer Journalisten, die dort waren. Joffe-Walt weiter:

Es gab Uneinigkeit dahingehend unter den Fotografen, die bei den Zusammenstößen letzte Woche anwesend waren, ob die Vorfälle so abgelaufen seien, und die Foreign Press Association entschied, zum Geschehen kein Statement abzugeben. Während manche Fotoreporter dort die Anwesenheit von Polizeikräften in Zivil bestätigten, sagten viele andere, dass sie keine israelischen Beamten gesehen hätten, die sich als Medienleute verkleidet (ausgegeben [bd])hätten.

“Ich wäre einer der ersten, die auf dem Dach stünden und „das ist nicht koscher“ rufen würden, aber so weit ich weiß, ist das nicht geschehen  und ich denke, dass dies nur ein Gerücht ist”, sagte ein ausländischer Fotograf, der ungenannt bleiben wollte. “Wenn dies passiert sein sollte,  wäre es das erste Mal gewesen, aber ich war dort anwesend, auch wenn ich Undercover-Polizei gesehen hätte – und ich sah keine -, weder ausländische Fotografen oder einheimische, die ich fragte, haben etwas gesehen.”

“Das Problem: Obwohl nichts passierte, ist die Tatsache, dass Leute glauben könnten, es hätte etwas stattgefunden, es zunehmend schwieriger für die Presse wird, ihrer Arbeit nachzugehen, weil die Leute ihr nicht über den Weg trauen“, erklärte der Fotograf gegenüber The Media Line. “Also denke ich, dass es besser ist, sich so schnell wie möglich da herauszuhalten.”

Ich würde nicht davon ausgehen, dass israelische Sicherheitskräfte sich als Journalisten ausgeben, und ich hoffe, dass sich die Vorwürfe als haltlos erweisen.

Abgesehen davon finde ich es verrückt, dass Awad Awad, dessen Aufgabe es ist, die Interessen palästinensischer Journalisten zu schützen, sie in Gefahr gebracht hat (und ihre israelischen und westlichen Kollegen), ohne irgendeinen Nachweis zu erbringen.


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