Posted tagged ‘Dore Gold’

Sehr interessante Beiträge vom Wochenende

6. Juni 2011

HonestReporting Media BackSpin, 6. Juni 2011

• Kolumnist Faisal Al Qasim schreibt, dass die arabischen Regimes brutaler vorgehen als die Zionisten:

Sind die arabischen Medien immer noch in der Lage, israelische Rohheit mit der gleichen Hingabe an den Pranger zu stellen, nachdem sie gesehen haben, was arabische Diktatoren ihren eigenen Leuten angetan haben? Ist es nicht ein bisschen albern, die Israelis mit Kritik zu bombardieren und [gleichzeitig] den Mund zu halten angesichts der Brutalität gegenüber unbewaffneten Demonstranten?

Textausschnitte reichen hier nicht. Man muss das Stück komplett lesen.

Abbas weiß, dass sein riskanter Schachzug bei der UNO scheitern wird: Dennoch geht er gegen jeden vor, um sein Gesicht zu wahren:

Am Samstag sagte ein hochrangiger palästinensischer Offizieller, Abbas habe eingesehen, dass eine Staatsausrufung über die UNO der palästinensischen Sache nichts nutzen würde.

Abbas Initiative, so sein Hinweis, wird auf’s Spiel gesetzt dadurch, dass die Palästinenser erst einmal die Unterstützung des Sicherheitsrates suchen, bevor sie sich an die Generalversammlung wenden, wo sich die Palästinenser mehr Unterstützung für eine Mehrheit erhoffen.

Die palästinensische Führung hat festgestellt, dass das Meiste, was sie bei einer UN-Generalversammlung rausschlagen könnten, eine unverbindliche Bestätigung der vorherigen Resolutionen wäre, die den Palästinensern das Recht auf einen eigenen Staat zuerkenne, so sein Vermerk.

Gaza hat weltweit die meisten Facebook-User.

Inzwischen berichtete The Media Line über eine Konferenz in Ramallah, wo sich die Palästinenser über ihre Unfähigkeit darüber zerstritten, wie sie soziale Medien für ihre Sache wirksam machen sollten:

Die Palästinenser haben wohl ein Problem mit der Überbetonung ihrer nationalen Politik. Anders als die Ägypter und andere, deren Recht auf Einheit und Meinungsfreiheit politisch sehr eingeschränkt war, haben die Palästinenser über Jahrzehnte hinweg einen offenen und freimütigen Kampf gegen die israelische Besatzung geführt.

Nennen Sie es von mir aus ermüdenden Widerstand.

Now Lebanon postete ein ziemlich gut inszeniertes YouTube-Vdeo syrischer Soldaten, die sich um Leichen toter Demonstranten gruppierten:

Die Soldaten werden dabei beobachtet, wie sie [nachträglich] die Leichen mit Waffen und Munition ausstatten, um so zu dokumentieren, dass die Demonstranten bewaffnet gewesen wären. Sie machen sich auch über die Toten lustig, bezeichnen einige von ihnen als “Hunde” und “Dreck”.

Mindestens ein Soldat ist deutlich dabei zu erkennen, wie er Aufnahmen mit seinem Mobil-Telefon macht.

Das begreife ich nicht: Als die IDF-Soldatin Eden Abergil dummerweise einige sehr geschmacklose Fotos von sich mit gefangenen Palästinensern ins Netz gestellt hatte, war das Ergebnis einen riesigen Medienzirkus wert. Ohne diese isoliert zu betrachtenden Trophäen-Fotos zu rechtfertigen – warum sollte ich davon ausgehen, dass die Medienriesen dieses viel schlimmere syrische Video übersehen?

• Nun, da die USA sich für einen Boykott von Durban III entschieden haben, ruft die NY Daily News das Weiße Haus dazu auf, seinen Protest zu verschärfen:

Washington muss nun mit Kanada und Israel zusammen daran arbeiten, so viele Länder wie möglich zu einem Boykott zu vereinen.

• Für weitere wertvolle Kommentare lesen Sie bitte Salim Mansur zur UNO-Diplomatie und Dore Gold zu Verteidigungsstrategien. [In Englisch]

10 Fakten zum Streit um Jerusalem

21. Mai 2009

HonestReporting Media BackSpin, 21. Mai 2009

Dore Gold präsentiert 10 Fakten zu Jerusalem, die man sich merken sollte.

1. Eine jüdische Bevölkerungsmehrheit lebte in Jerusalem, bevor es wiedervereinigt wurde.

2. Die arabische Bevölkerung wuchs unter israelischer Herrschaft stärker als in jedem anderen Zeitraum vorher.

3. Jordanien war sowohl 1948 als auch 1967 eindeutig der Aggressor.

4. Nach dem Sechstagekrieg entschied sich die UNO für Israel und gegen die Sowjetunion und die Araber.

5. Resolution 181 und die Internationalisierung Jerusalems wurde niemals umgesetzt.

6. Im Vorfeld des Sechstagekrieges hatte die Grüne Linie keinen politischen Status als internationale Grenze.

7. Die UNO-Resolution 242 fordert keinen völligen Rückzug sondern Verhandlungen, die zur endgültigen Festlegung der Grenzen führen sollen.

8. Die UNO-Resolution 242 erwähnt Jerusalem nicht.

9. Selbst unter Palästinensern ist die “Tempelleugnung” ein neues Phänomen.

10. Unbeschränkter Zugang nach Jerusalem für alle Religionen war nur unter israelischer Herrschaft gewährleistet.

Dore Gold behandelt alle Punkte ausführlich. Deshalb ist die Lektüre des vollständigen Beitrages sehr zu empfehlen. Erinnern Sie sich bitte daran, wenn Sie die Berichterstattung der Mainstream-Medien zum Thema Jerusalem lesen.

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