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Libanon-Grenzvorfall offenbart armseligen Journalismus

17. Dezember 2013

Simon Plosker, HonestReporting.om, 16. Dezember 2013

Shlomi Cohen

Der 31-jährige IDF-Soldat Shlomi Cohen wurde Samstagabend getötet, nachdem ein Scharfschütze der libanesischen Armee das Feuer auf sein Fahrzeug eröffnete, als er nahe Rosh Hanikra entlang der israelischen Seite der libanesischen Grenze fuhr.

Die vollständigen Details des Vorfalls müssen zwar noch bekannt werden, doch einiges an der Berichterstattung lässt viel zu wünschen übrig.

Der Independent erklärte:

Es ist nicht klar, was das Ziel der Schüsse war, obwohl örtliche Medienberichte spekulierten, dass israelische Truppen die Grenze überschritten hatten.

Was genau waren die „örtlichen Medienberichte“? Es waren natürlich keine israelischen, da keine davon etwas anderes berichteten, als den nicht provozierten Angriff von der libanesischen Seite.

The Times of Israel bietet eine mögliche Antwort:

Hisbollahs Nachrichtenagentur Al-Manar behauptete, eine IDF-Patrouille sei in libanesisches Territorium eingedrungen und wurde von libanesischen Streitkräften beschossen.

Es scheint also, dass der Journalist nicht zugeben wollte, dass seine „örtlichen Medienberichte“ vermutlich direkt der Propagandatruppe einer Terrororganisation entnommen wurden statt von einer glaubwürdigen Nachrichtenquelle.

Der Independent ist der „Nachrichtenwäsche“ schuldig – wenn die Quelle seiner Information nicht glaubwürdig ist, warum wird die Information als glaubwürdig gehalten?

Viele Stunden später kann man – mit Berichten eines weiteren Grenzübergriffs unter Beteiligung der IDF und libanesischer Streitkräfte – der BBC vertrauen, dass sie eine Schlagzeile wie diese produziert:

Israel “beschießt zwei libanesische Soldaten”

Ein nur allzu vertrauter Trick, der keinen Zweifel beim Leser hinterlässt, dass Israel der Aggressor ist. Die erste reflexhafte Reaktion der BBC auf die Geschichte demonstriert das System, über das sie Israel betrachtet.

Kurz drauf wurde die Schlagzeile durch die neutralere „Soldaten schossen an israelisch-libanesischen Grenze“ ersetzte, doch die erste Schlagzeile gib einen Einblick in die Denkprozess der BBC.

Volltreffer: BBC korrigiert syrische Propaganda-Headline

10. Mai 2013

HonestReporting Media BackSpin, 10. Mai 2013

Am Montag hatten wir unsere Leser gebeten, wegen dieser Headline eine Beschwerde an die BBC zu richten:


Wir hatten darauf hingewiesen, dass bei der BBC die syrische Propaganda, in der suggeriert wurde, Israel arbeite mit Terrorristen zusammen, im Wortlaut übernommen worden war. Die BBC hat nun mit einer neuen Headline und Korrektur reagiert:

Korrektur (7. Mai 2013): die Überschrift dieses Berichts wurde geändert, um klarzustellen, dass die Behauptung, israelische Luftangriffe wären mit den Rebellen koordiniert worden, von den syrischen Behörden aufgestellt wurde.


Geänderte Headline übersetzt: Syrien behauptet, dass israelische Luftschläge “mit Terroristen koordiniert worden sind”

Auch wenn zu bedauern ist, dass syrische Propaganda als so berichtenswert befunden wurde und wir immer noch sehr unzufrieden sind mit der Berichterstattung selbst, bedeutet die aktualisierte Schlagzeile eine Verbesserung gegenüber dem Original.

Die BBC mag wohl nicht immer so auf Beschwerden reagieren, wie wir uns das wünschten, aber Ihre/Eure Aktionen beweisen, dass sie diese registriert. Gemeinsam können wir viel bewirken.

Bombenanschlag auf Bus in Tel Aviv: die BBC, wie man sie kennt

22. November 2012

Simon Plosker, HonestReporting.com, 21. November 2012

In der Folge eines Terroranschlags in Israel kann man sich darauf verlassen, dass die BBC eine klare Erklärung meidet, dass ein Terroranschlag stattgefunden hat.

Mindestens 10 Menschen wurden bei einer Explosion in einem Bus in Israels Wirtschaftshauptstadt Tel Aviv verletzt; ein israelischer Offizieller beschrieb das als „Terroranschlag“.

Die BBC kann sich immer noch nicht aufraffen, offen zu sagen, dass der Bombenanschlag ein Terroranschlag war.

In dem Artikel heißt es weiter:

Nach dem Vorfall in der Nähe des militärischen Hauptquartiers waren im Gazastreifen schwere Explosionen zu hören – ein offensichtlicher israelischer Angriff auf das Fußballstation.

Es passt in die BBC-Betrachtungsweise des Konflikts, israelisches Handeln als rachsüchtige Vergeltung darzustellen. Fakt ist, dass das Fußballstadion als Abschussort für palästinensische Raketen genutzt worden war und ohne Zweifel das Ziel eines israelischen Luftangriffs gewesen ist, unabhängig von dem Terroranschlag in Tel Aviv.

Einmal mehr verhält sich die BBC wie man es von ihr kennt.

Endlich gibt die BBC “schlampigen Journalismus” zu

12. November 2012

Simon Plosker, HonestReporting.com, 11. November 2012 (original veröffentlicht bei Times of Israel)

Stellen Sie sich einfach mal das Szenario vor: Eine Vorzeige-Nachrichtensendung der BBC recherchiert ein angebliches israelisches „Kriegsverbrechen“ und erhebt Anschuldigungen allein aufgrund der unbestätigten Hinweise nicht genannter palästinensischer „Augenzeugen“.

Eine Woche später kommt die Wahrheit heraus – die Kugeln, die die palästinensischen Kinder bei dem Vorfall töteten, wurden von palästinensischen Bewaffneten während eines Schusswechsels zwischen rivalisierenden islamistischen Gruppen abgefeuert.

Der Generaldirektor der BBC, George Entwistle, gibt zu, dass es hier „inakzeptable journalistische Standards“ gegeben hat und tritt von seinem Posten zurück; er sagt, es war „das Anständige, das zu tun war“.

Der direkt neben ihm stehende BBC-Treuhand-Vorsitzende Lord Patten sagt: „George hat uns wegen der inakzeptablen Fehler – dem inakzeptabel schlampigen Journalismus – der so viel Streit verursacht hat, sehr ehrenhaft seinen Rücktritt angeboten.“

Das können Sie sich nicht vorstellen? Nicht verwunderlich, wenn man die Zahl der Male bedenkt, bei denen die BBC versucht hat schlampigen Journalismus wegzuerklären, sobald es um die Berichterstattung über Israel geht.

Und wenn die BBC falsch liegt? Rollen Köpfe? Keine Chance. Teil des oben beschriebenen Szenarios ist allerdings real. Der Generaldirektor der BBC ist wegen eines Falls von schlampigem Journalismus zurückgetreten, nachdem BBC Newsnight einen ehemals prominenten Politiker als Pädophilen und Kinderschänder anklagte und sich dabei auf die Behauptungen genau einer Quelle verließ, von der sich sich am Ende herausstellte, dass sie sich geirrt hatte.

Zugegeben, dieser Skandal bei der BBC ist der Höhepunkt einiger für die Organisation fürchterlicher Wochen, da eine ihrer Top-Ikonen, der Kinderfernseh-Moderator und DJ Sir Jimmy Savile – inzwischen verstorben – von einer Konkurrenzorganisation als einer der produktivsten britischen Pädophilen und Sexualstraftäter enthüllt wurde. Das, nachdem die Vorzeigesendung BBC Newsnight eine identische Ermittlung aus Gründen fallen ließ, die derzeit einer externen Ermittlung unterzogen werden.

In Reaktion auf die Savile-Enthüllungen forderte ein britischer Minister fundamentale Reformen zur Transparenz bei der BBC; er erklärte: „Ich denke, es gibt da ein Problem im Kern der BBC; sie ist als Organisation zu geheimniskrämerisch. Ich denke, sie sollte jetzt darüber nachdenken, sich den Anfragen gemäß des Freedom of Information Act (FOI) zu öffnen.“

In der Tat – wenn es um fehlende Transparenz geht, dann schnellt einem der Balen-Bericht ins Gedächtnis. 2004 beauftragte die BBC Malcolm Balen, einen hochrangigen Redaktionsberater, die Vorwürfe zu untersuchen, die Berichterstattung der BBC zum israelisch-palästinensischen Konflikt sei voreingenommen. Der Bericht, von dem angenommen wird, dass er die Vorwürfe bestätigt, wurde nie für die Öffentlichkeit freigegeben und die BBC gab mehr als £330.000 für die Bekämpfung einer Freedom of Information-Anfrage aus, sie solle die Ergebnisse veröffentlichen.

HonestReporting testete, ob die BBC jetzt nach dem Aufruf nach mehr Transparenz für FOI-Anfragen offener ist oder nicht. Wir stellten eine relativ einfache Frage: „Wie sieht Aufschlüsselung der Ausgaben aus, die das Jerusalemer BBC-Büro für das Outsourcing und selbstständige Auftragnehmer und Stringer, sowohl israelisch als palästinensisch, zu tragen hat?“

Jede Antwort hätte uns eine Vorstellung davon geben können, ob die BBC sich unverhältnismäßig auf palästinensische Quellen verlässt, um ihre neuen Operationen zur Nachrichtensammlung in Israel und den Palästinensergebieten zu unterstützen.

Nach ein paar Wochen war dies die Antwort der BBC:

Die von Ihnen angeforderte Information ist vom [Freedom of Information] Act ausgeschlossen, weil dieser für „journalistische, künstlerische oder literarische Zwecke“ gilt. Die BBC ist daher nicht verpflichtet Ihnen diese Information zu geben und wird das in diesem Fall nicht tun. Part VI des Schedule 1 des FOIA besagt, dass von der BBC und anderen öffentlich-rechtlichen Sendern gehaltene Informationen nur dann vom Act abgedeckt wird, wenn sie „anderen Zwecken als Journalismus, Kunst oder Literatur“ dienen. Von der BBC wird nicht verlangt Informationen zu geben, die dem Zweck der Gestaltung der Arbeitsergebnisse der BBC oder Informationen zur Unterstützung dienen und eng mit diesen kreativen Aktivitäten zusammenhängen.

Einfach gesagt: Die BBC ist in der Lage sich hinter einem Schild zu verstecken, wenn sie locker behaupten kann, die angefragte Information sei durch einen journalistischen Freibrief gedeckt.

Als vom britischen Gebührenzahler finanzierter, öffentlich-rechtlicher Sender sollte die BBC zur Rechenschaft gezogen werden. Sicher, wenn es um die institutionelle Einseitigkeit der BBC gegenüber Israel geht, hat dieser Medien-Koloss es geschafft Versuchen auszuweichen sie Rechenschaft ablegen zu lassen.

Werden die jüngsten dramatischen Entwicklungen bei der BBC die Winde der Veränderung herbeizwingen, damit sie bei der BBC durch die aktuellen Nachrichten wehen? Oder ist es wahrscheinlicher, dass die giftige Tropfennahrung der antiisraelischen Berichterstattung der BBC sichergestellt hat, dass es die britische Öffentlichkeit nicht länger kümmert, ob Israel die Seite ist, der Unrecht getan wird?

Während „Auntie Beep“, wie die BBC liebevoll genannt wird, versucht das Vertrauen bei Zuschauern und Zuhörern wiederzugewinnen, ist es leider unwahrscheinlich, dass die Berichterstattung zu Israel bei irgendwelchen Reformen ein signifikanter Faktor sein wird.

Das sollte uns aber nicht von abhalten uns das vorzustellen.

Lord Patten hat eine „gründliche, radikale, strukturelle Überarbeitung“ der BBC gefordert. Berichterstattung über Israel ist nicht der einzige Teil der BBC, der Reform und Transparenz braucht. Doch sie ist symptomatisch für einige der schlimmsten institutionellen Einseitigkeiten im Herzen der Organisation.

BBC, es ist an der Zeit Farbe zu bekennen – veröffentlicht den Balen-Bericht und fangt an die Probleme in Ordnung zu bringen, die schon so lange so offensichtlich sind.

BBC macht Terror ausfindig

11. Oktober 2012

HonestReporting Media BackSpin, 11. Oktober 2012

Das Wort “Terror” taucht auf der Nahost-Seite der BBC gleich zweimal auf. Wer hätte das gedacht?

Hier mehr zur Festnahme Abu Hamzas auf Heathrow und dem Terrorverdacht gegen ihn.

Bei Beeb nach dem T-Wort Ausschau zu halten ist wie bei der Beobachtung von Vögeln – man kann eine Menge interessanter Dinge sehen und ausreichend Geduld wird mit seltenen Vögeln belohnt.

Ob Sie bei Beeb nach dem Wort “Terror” oder in Israel nach einer bestimmten Schnepfenart suchen, genießen Sie es, solange Sie können. Doch auch wenn die BBC mit Schnepfen kein Hühnchen zu rupfen hat, so sorgen ihre redaktionellen Richtlinien beim T-Wort für Stirnrunzeln.

Auseinandersetzung um Olympia-Berichterstattung der BBC nimmt an Schärfe zu

25. Juli 2012

HonestReporting Media BackSpin, 25. Juli 2012

Die heimtückische Entscheidung der BBC, bei ihren Informationen zu den Teilnehmerländern der Olympischen Spiele in London Israels Hauptstadt Jerusalem zu ignorieren, hat eine deutliche Reaktion in israelischen Regierungskreisen ausgelöst.

Einige Offizielle schickten mehrere geharnischte Briefe an die BBC, in denen sie den Sender dazu aufforderten, Israels Hauptstadt ebenso aufzulisten wie er es bei nahezu jedem anderen Land auch praktiziert. Außerdem initiierten sie eine Kampagne auf Facebook mit dem Titel Jerusalem ist Israels Hauptstadt, in der die Leser zum Mitmachen aufgerufen werden. Zur Stunde partizipieren mehr als 20.000 User.

Zur Erinnerung: Die BBC hatte zunächst jeglichen Hinweis auf eine israelische Hauptstadt unterschlagen, während sie gleichzeitig “Ost-Jerusalem” als “Hauptstadt Palästinas” auflistete. Angesichts öffentlicher Empörung und eines Briefes von Mark Regev, Sprecher des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, änderte die BBC  ihre Angaben – aber nur geringfügig und halbherzig.

Ausführliche Informationen zur olympischen Berichterstattung der BBC kann man im letzten Kommuniqué von HonestReporting nachlesen: Die Berichterstattung der BBC zu Olympia deklariert Ostjerusalem als palästinensische Hauptstadt [In Englisch].

Der leicht veränderte neue BBC-Text ersetzte das Wort “Hauptstadt” durch “Sitz der Regierung” in Jerusalem mit der Hinzufügung, dass sich die meisten Auslandsvertretungen „in Tel Aviv befinden“. Gleichzeitig wechselte sie [die BBC, (bd)] zur Auflistung “Palästinas” und “Ost-Jerusalems” als „bestimmungsgemäßem Sitz der [palästinensischen (bd)] Regierung.”

Für HonestReporting und all diejenigen, die BBC auffordern, wahrheitsgemäß über Israel zu berichten, konnte die Änderung natürlich nicht ausreichen. Sitz der Regierung bedeutet nicht dasselbe wie Hauptstadt*, und Mark Regev forderte in einen zweiten Brief, dass die BBC endlich mit der Diskriminierung Israels aufhören solle: ’”Im Gegensatz zu allen anderen aufgeführten Ländern”, schrieb er, “ist im Falle Israel unsere Hauptstadt Jerusalem von der BBC nicht als solche klassifiziert, sondern wird als “Sitz der Regierung” bezeichnet’.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat gab überdies eine Presseerklärung heraus, in der er klar hervorhob, dass “ungeachtet der politischen BBC-Agenda Jerusalem immer die Hauptstadt Israels war und ist und das spirituelle und politische Herzstück des jüdischen Volkes bleiben wird”.

Während ich [Alex Margolin, HonestReporting Jerusalem] diese Zeilen schreibe, geht die BBC weiterhin in diskriminierender Art gegen Israel vor, indem sie dieses Land gänzlich anders behandelt als jedes andere, das an den Spielen teilnimmt.

Schauen Sie nicht zu, wenn die Medien Israels Anspruch auf seine eigene Hauptstadt Jerusalem delegitimieren wollen. Werden Sie aktiv und unterstützen Sie Israels Forderung nach einer Korrektur der BBC-Falschmeldungen. Und richten Sie bitte Ihre Beschwerden direkt an BBC Sport.

Vergessen Sie nicht, sich vielen Tausend anderer Freunde der Facebook-Kampagne anzuschließen, um öffentlich gegen die BCC zu demonstrieren. Und studieren Sie die Quellenangaben zu Jerusalem bei HonestReporting, um mehr Informationen zu Israels absolutem Anspruch auf die Stadt zu erhalten.**

========
* Mir (bd) fallen dabei spontan die Niederlande ein: Den Haag ist Regierungssitz, Amsterdam die Hauptstadt.

** Schlimm genug, dass eine Selbstverständlichkeit – nämlich Jerusalems Hauptstadtstatus – auch noch mittels Aufklärungsaktionen medial erklärt werden muss.

Anschlag an der Grenze: die grausigen Schlagzeilen der BBC

20. Juni 2012

Simon Plosker, HonestReporting, 19. Juni 2012

Ein israelischer Zivilist wurde Montagmorgen an der ägyptischen Grenze bei einem Hinterhalt-Überfall getötet, in dem Gewehrfeuer, Panzerbekämpfungswaffen und zwei Sprengsätze kombiniert eingesetzt wurden. Zwei Terroristen, die die Grenze nach Israel überquerten, wurden bei dem anschließenden Feuergefecht getötet.

Das würden Sie aber nicht durch einige der schlimmsten Schlagzeilen erfahren, die zur Berichterstattung dazu geschrieben wurden. Als Beispiel mag die BBC dienen:

(Tödlicher Angriff auf israelisch-ägyptische Grenze)

Nach Angaben der BBC gab es also keine unschuldigen Opfer und keine terroristischen Täter. Zusätzlich richtete sich der Angriff nicht gegen israelische Zivilisten, sondern gegen eine leblose Linie im Sand. Das ist so ziemlich der Standard der BBC, die selten den palästinensischen Terroristen Verantwortung anlastet und eher israelische Orte als Ziele angibt statt realen Menschen.

Vergleichen Sie das mit einer BBC-Schlagzeile vom Vortag, als ein israelischer LKW-Fahrer in der Westbank zwei Palästinenser anschoss und tötete und einen weiteren verletzte, nachdem sie Berichten zufolge versuchten ihn zu schlagen, sein Fahrzeug zu stehlen und ihn zu entführen.

(Palästinensische „Angreifer“ von israelischem LKW-Fahrer getötet)

Wenn also Palästinenser von Israelis in Selbstverteidigung getötet werden, macht die BBC kristallklar, wer für diese Toten verantwortlich ist; außerdem nutzt sie Anführungszeichen, um zur Schlussfolgerung zu verleiten, diese Palästinenser seien möglicherweise unschuldige Opfer gewesen.

Traurigerweise ist es das, was wir inzwischen von der BBC erwarten.


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