Förmliche Überprüfung links motivierter Einseitigkeit bei der BBC

HonestReporting Media BackSpin, 11. Oktober 2012

Die BBC steht unter Beobachtung wegen links motivierter Einseitigkeit. Der BBC Trust will eine unabhängige Untersuchung seiner Berichterstattung über Religion, Migration und Europa einrichten. Dazu der Guardian:

Es könnte darin auch über Islamophobie berichtet werden….

Die Untersuchung wird von Stuart Prebble, dem ehemaligen Vorstand von ITV sowie Redakteur von World in Action, geleitet. Er wird prüfen, ob die BBC einer Reihe von Stellungnahmen zu sensiblen Themen genug Gewicht beimisst und ob redaktionelle Entscheidungen, bestimmte Perspektiven auszulassen, sorgfältig getroffen worden sind.

Prebble wird untersuchen, ob die Meinungen der Zuschauer und Zuhörer, die mittels Telefonschaltungen teilnehmen, angemessen gewürdigt werden. Die Untersuchung wird darauf achten, ob die BBC dafür gesorgt hat, dass diejenigen, die Minderheitenmeinungen vertreten, sich sicher sein können, dass sie an Hörer-Debatten teilnehmen können.

Aber Hallo! Erst vor ein paar Wochen hatte Beeb die Twitter-Community eingeladen, Fragen an Nahost-Redakteur Jeremy Bowen zu richten – angesetzt an Rosh Hashanah, dem heiligsten jüdischen Feiertag. Eine verdammt schlaue Methode, unbequemen Fragen zum Thema Israel auszuweichen und der jüdischen Gemeinde die kalte Schulter zu zeigen.

Wird Prebbles Untersuchung die weltfremde Politische Korrektheit, Betriebsblindheit und Selbstzensur bestätigen? Bleiben Sie dran. . .

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One Comment - “Förmliche Überprüfung links motivierter Einseitigkeit bei der BBC”


  1. „Seit Jahren schon tobt der derzeit wohl blutigste Konflikt weltweit. Über 400.000 Tote und rund 2,5 Millionen Vertriebene hat er bislang gefordert. Ganze Orte wurden zerstört, es kam zu zahlreichen Massakern, die Zivilbevölkerung leidet bitterste Not. Alle internationalen Bemühungen blieben erfolglos, immer wieder geht das Morden aufs Neue los. Längst hat das Kriegsgeschehen auch auf die Nachbarländer übergegriffen.“ Wir sind in Darfur / Sudan – nicht im Nahen Osten, obwohl sich die Worte Alex Feuerherdts wie die Berichterstattung deutscher Medien anhören, die den Nahostkonflikt zu ihrem liebsten schlimmen Konflikt auserkoren haben, obwohl es doch wesentlich schlimmere und blutiger gibt. Laut einer Umfrage der EU-Komission von 2003 glauben 65 Prozent der Deutschen, dass Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden sei. 2004 meinten gar 68,3 Prozent, dass Israel ein Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe und die BBC fand 2007 in einer Umfrage heraus, dass 77 Prozent der Deutschen sich eindeutig negativ gegenüber Israel positionieren würden. Ähnliche Werte lassen sich ansonsten nur in Ägypten oder dem Libanon finden.


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