Luxusleben im “größten Konzentrationslager der Welt“

HonestReporting Media BackSpin, 18. Juni 2012

Monaco oder Gaza? Der Economist mit einem Stück aus dem Leben im “größten Konzentrationslager der Welt.”

Rechts: Goldfarbener Porsche (Illustration)

Mittlerweile scheinen die Hamas-Führer ihre außenpolitische Isolation zu genießen. Der Parkplatz beim Parlament, auf dem bei der Machtübernahme der Hamas noch klapprige Karossen standen, glänzt nun mit blitzblanken neuen Modellen, die durch die Tunnels unter der ägyptischen Grenze geschmuggelt worden waren. Zwei Hummer H3 und ein goldfarbener Porsche wurden erst kürzlich auf den Straßen gesichtet.

Minister und Parlamentsabgeordnete scheinen sich um fehlende Rechenschaftspflicht sowie Berichte über Geldwäsche nicht zu scheren. “Wir werden gejagt und ins Visier genommen”, erklärt wehleidig ein Parlamentsabgeordneter, der kürzlich 28.000 Dollar für ein neues Auto mit einem Kredit der Bewegung in Höhe von 12.000 Dollar ausgegeben hatte, vor dem parlamentarischen Ausschuss der Hamas.

Ich wünschte mir, mehr gejagte Hamas-Führer wären so dumm, in Gaza mit einem goldfarbenen Porsche herumzufahren.

(Bild via Flickr / Flickr/*JRFoto*)

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4 Kommentare - “Luxusleben im “größten Konzentrationslager der Welt“”

  1. esther Says:

    Wenn die Oberdüppers von Hamas weiter Geld horten, das eigentlich entweder für humanitäre Projekte in Gaza gedacht war, oder unmittelbar zur Unterstützung von nichtprivilierten Menschen genutzt werden sollte, dann können sie sich bald ein Riesengrundstück im Süden des Landes leisten, sogar mit Zugang zum Meer und dort eine Flaniermeile für ihre Luxusschlitten bauen. Ich bin sicher, die jeunesse doree wird sich dort gerne einfinden. Man kann da so hübsch unter sich bleiben!


    • Ich kann mich erinnern, dass man einige Monate nach dem Gaza-Krieg in Scharm-el-Sheik eine große Geberkonferenz veranstaltet hat, bei der beschlossen wurde, mehr als 4 Milliarden Dollar für den “Wiederaufbau” des Gazastreifens zu berappen. Eine viel zu große Summe für den Flecken Land. Ich weiß zwar nicht, ob und wieviel davon bisher umgesetzt wurde, aber nach der über 60 Jahre andauernden Alimentierung durch die UNRWA und die Feinde Israels in der EU kann man sagen, dass es wohl keine Gruppierung weltweit gibt, der dermaßen viel Geld in den Rachen geworfen wurde, ohne dass dabei etwas bei den kleinen Leuten ankam.

      Passt in gewisser Weise zu der bizarren Erkenntnis, dass die Palästinenser das einzige “Volk” sind, das trotz “ethnischer Säuberung/Völkermord” seine Bevölkerungszahl vervielfacht hat.


  2. [...] grausigen Verhältnisse im Freiluftgefängnis/KZ – mit Luxus-Autos der höchsten Preisklassen [...]


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