Palästinensische Reaktion auf Gingrich: Ein Esel schilt den anderen ein Langohr

HonestReporting Media BackSpin, 11. Dezember 2011

Newt Gingrich, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat einen vorhersehbaren Sturm ausgelöst wegen seiner Erklärung, die Palästinenser seien ein erfundenes Volk. Ich will zum Für und Wider dieser Aussage nicht Stellung nehmen, aber die palästinensische Reaktion erregte meine Aufmerksamkeit.

Der hochrangige palästinensische Funktionär Saeb Erekat gab folgendes Statement ab:

Was ist die Ursache von Gewalt und Krieg in dieser Region? Aberkennung der Religion des Volkes, seiner Existenz; und nun leugnet er unsere Existenz.

Wie wahr. Wie wäre es mit einigen palästinensischen Leugnungen?

• Leugnung von Israels Existenzrecht,
• Leugnung Israels als jüdischem Staat,
• Leugnung jeglicher jüdischen historischen oder religiösen Bindung zum Land Israel, einschließlich der Leugnung, dass es jemals einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben hat;
• Die Holocaust-Leugnung der Hamas

Newt Gingrichs Aussagen werden von ihm selbst vertreten und spiegeln nicht die offizielle Politik der israelischen Regierung wider. Erekats Antwort jedoch offenbart vieles von dem, was in palästinensischen Märchen zu finden ist.

Saeb Erekat: Halte dich besser zurück!

Explore posts in the same categories: Antisemitismus, Die Welt und Nahost, Geistesgrößen, Islam+Islamisten, Israel, Medienwelt, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

Schlagwörter: , , , , ,

You can comment below, or link to this permanent URL from your own site.

2 Kommentare - “Palästinensische Reaktion auf Gingrich: Ein Esel schilt den anderen ein Langohr”

  1. Margot Sagt:

    Arafat erfand 1964 das “palästinensische Volk”, das sich vorher nur als Araber identifizierte. Und 1968 wurde in der Charta der PLO (Juli 1968) erstmals vom “palästinensischen Volk” geschrieben. Saeb Erekat weiß das selbstverständlich am besten. Wer den Nahost-Konflikt von Anfang an verfolgte, müßte das auch wissen. Newt Gingrich hat also Recht und erzählt nichts Falsches. Endlich spricht es einmal ein Politiker öffentlich aus!
    Heute stand jedoch ein Artikel in der WELT, in dem im Zusammenhang mit Gingrichs Äußerung vom “erfunden Volk” der “Palästinenser” ein Ausspruch des republikanischen Präsidentschaftskanditaten Romney zitiert wurde, der mich furchtbar empörte. Romney äußerte sich so: “Man spricht nicht im Namen von Israel”. Leider sprach Romney hier eine Wahrheit aus, die sich unausgesprochen in fast jedem Bericht und in den meisten Nachrichten über Israel in der Presse findet. Scheinbar ist dies inzwischen ein Hinter der Hand ausgesprochenes Gebot der Presse, nur ja nichts Positives über Israel zu berichten. Dann ist ja auch klar, weshalb bei Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen es zuerst immer heißt, Israel flog einen Angriff auf die Hamasstellungen und als zweites erfährt man dann erst, weshalb; dass nämlich von Gaza aus zuerst geschossen wurde. Doch da hören die meisten Leute (wunschgemäß?) schon gar nicht mehr zu …
    Margot
    (Der Artikel der WELT vom 12.12.11 Seite 8 hat den Titel “Republikaner Romney und Gingrich kreuzen die Klingen”)


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 331 Followern an

%d Bloggern gefällt das: