Medien-Spickzettel vom 1. November 2011

HonestReporting Media BackSpin, 2. November 2011

Alles, was Sie zur Medienberichterstattung über Israel wissen sollten.

Die Hauptthemen gestern: der UNESCO-Fallout, andauernde Probleme wegen des jüngsten Raketenbeschusses aus Gaza und ein überraschender Gastbeitrag in der NY Times.

UNESCO

• Nun, da Palästina Mitglied der UNESCO ist, haben die USA ihre Zahlungen an die Organisation eingestellt und Kanada hat gleichgezogen. Und die Palästinenser? Sie sind bereits dabei, eine Liste religiöser Stätten in der West Bank zu erstellen, die sie sich einverleiben wollen. Der Sydney Morning Herald schreibt dazu:

Das Joseph-Grab in Nablus – eine bedeutende religiöse Stätte für Christen, Juden und Muslime – steht im Mittelpunkt eines tiefen konfessionsgebundenen Konflikts. Aufgrund der UNESCO-Mitgliedschaft wäre die palästinensische Autonomiebehörde jetzt verantwortlich für die Sicherung des Areals, so der Beamte.

Josephs Grab, um 1900

• Karl Vick (Time) interpretiert den „Symbolcharakter“ der Abstimmung richtig und spricht eine interessante Frage zum Verfahrensrecht an, die möglicherweise dazu dienen könnte, den Palästinensern einen Sitz in der Organisation zu verwehren:

Die UNESCO-Zustimmung für eine Vollmitgliedschaft Palästinas ist nicht ohne praktische Bedeutung: Die UN-Organisation verleiht und stärkt den Status des Weltkulturerbes, und mit Teilen des Aspiranten ’Totes Meer’ auf palästinensischem Territorium sowie der Geburtskirche in Bethlehem und dem Grab Abrahams und seiner Familie in Hebron wird die Mitgliedschaft den Palästinensern mehr Mitspracherecht an einigen der sensibelsten Orte auf dem Planeten geben….

Die Mitgliedschaft wird erst wirksam, wenn die Palästinenser die UNESCO-Verfassung unterzeichnen und ratifizieren, etwas, das voraussichtlich durch eine amtierende Legislative durchgeführt werden würde. Und die fehlt in Palästina, seit die Hamas im Gaza-Streifen die Macht übernommen hat….

• Und ob man es glaubt oder nicht: Ein genauerer Blick auf die UNESCO-Abstimmung zeigt, dass die entscheidende Unterstützung für palästinensische Eigenstaatlichkeit eigentlich schwindet. Bloomberg News erklärt warum:

Bitte weiterlesen und auf die weiteren Beiträge auf dieser Seite achten [In Englisch].

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