Israels Online-Antwort auf die palästinensische UN-Abstimmung

HonestReporting Media Backspin, 22. September 2011

Selbst in den Gefilden der öffentlichen Diplomatie wird Israel dafür herausgegriffen, dass es sich verteidigt. Nehmen Sie diesen Artikel aus Politico, der ein Profil des neuen Medienbüros der IDF erstellt:

Die IDF ist auch in den sozialen Medien aktiv; sie hat Konten bei Twitter (auf Englisch, Französisch und Arabisch), der Foto-Intenetseite Flickr und der Video-Internetseite YouTube. „Wir haben vor erst einem Monat eine [Facebook-] Seite angefangen – jetzt haben wir schon 127.000 ‚Freunde‘“, prahlte [Oberstleutnant Avital] Leibovich.

Das Internet ist mit einer riesigen Menge antiisraelischem und sogar antisemitischen Inhalt gefüllt – warum also ziehen es die Medien vor, aus Israels PR-Anstrengungen eine Story zu machen? Werkzeuge wie Facebook und YouTube sind dazu da, von jedermann genutzt zu werdne. Doch wenn Israel und seine Unterstützer diese Plattformen völlig legitim nutzen, greifen die Medien das als etwas heraus, das in die Nachrichten gehört.

In den nächsten Tagen wird bei den Vereinten Nationen eine diplomatische Schlacht mit einem riesigen Potenzial an Folgen über den einseitigen Antrag der Palästinenser auf Eigenstaatlichkeit stattfinden. Gleichzeitig wird eine öffentliche diplomatische Schlacht geschlagen, um genau zu erklären, warum die USA, Israel und viele andere europäische und westliche Demokratien gegen diesen Kurs der Palästinenser sind.

Die Botschaft ist klar – eine Erklärung der palästinensischen Eigenstaatlichkeit in der UNO wird nichts dazu beitragen, das ultimative Ziel des Friedens zu erreichen. Nur direkte Verhandlungen zwischen den beiden Parteien können ein Ende des Konflikts bringen und den Palästinensern (wie den Israelis) eine bessere Zukunft ermöglichen.

Um Israels Anstrengungen online zu helfen, haben viele Organisationen, darunter HonestReporting, im Vorfeld der Abstimmung bei der UNO Videos produziert. Bitte sehen Sie sich unten ein paar davon an und verbreiten Sie sie so weit wie möglich an Ihre Freunde, Familie und über soziale Medien wie Facebook.

Wenn eine entscheidende Menge Menschen hinter ihnen steht, werden diese Videos über die Gruppe von Israels traditionellen Unterstützern hinaus gesehen.

Die Wahrheit über den Friedensprozess

Danny Ayalons letztes Video „The Truth About the West Bank“ wurde als eine derartige Bedrohung der verzerrten palästinensisch Geschichtsdarstellung angesehen, dass PA-Sprecher es öffentlich verurteilten. Jetzt ist der stellvertretende israelische Außenminister rechtzeitig vor der UNO-Abstimmung mit seinem neuesten Blick auf „The Truth About the Peace Process“ (Die Wahrheit über den Friedensprozess) wieder da:

Lassen Sie sich nicht täuschen – Israel will Frieden

HonestReportings neuestes Video fragt, ob die Medien Sie bezüglich eines Friedens im Nahen Osten täuschen. Folgen Sie nicht der Herde – sehen Sie sich das Video an und finden Sie heraus, warum Israel nicht das Hindernis zum Frieden im Nahen Osten ist, und lesen Sie HonestReportings resources page, um mehr zu erfahren.

Wirkliche Partner. Echter Friede – Frieden zwischen Israelis und Palästinensern durch direkte Verhandlungen

Dieses Video aus der RPRP-Initiative fordert ein Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts durch direkte Verhandlungen mit verantwortungsvollen Partnern.

[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=ZsbDAMwXkXo]

Keine Bedingungen, keine Tabus – einfach hinsetzen und mit einander reden

Israels Außenamtssprecher Yigal Palmor richtet einen direkten Appell an die Palästinenser, sie sollten an den Verhandlungstisch zurückkommen. Seine Botschaft an die palästinensischen Nachbarn: „Ihr könnt dem Unvermeidlichen nicht entkommen. Ohne Israel werdet ihr keinen Frieden und keine Eigenstaatlichkeit erreichen.“

[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=eQ0oE_dbhSo]

Es gibt viele mögliche Szenarien, die als Ergebnis der Ereignisse in der UNO eintreffen können. Aber haben die Medien bereits entschieden, wie sie über den palästinensischen Antrag auf Eigenstaatlichkeit bei der UNO berichten? Zu ihren Gunsten muss man vielen Medienorganen zugute halten, dass sie die inhärenten Gefahren dieser Situation anerkannt haben, unter ihnen: The Washington Post, LA Times, The Times of London (nur für Abonnenten), The Australian, New York Post, Baltimore Sun und Wall Street Journal.

Andere werden wahrscheinlich die israelische Opposition zu einer palästinensischen Eigenstaatlichkeits-Erklärung zu diesem Zeitpunkt als „gegen den Frieden gerichtet“ formulieren, trotz der Appelle des israelischen Premiers Netanyahu, die Palästinenser mögen an den Verhandlungstisch zurückkommen.

Da die Chancen Israels in der UNO gegen den jüdischen Staat stehen, hat es alles Recht, sicherzustellen, dass seine Bedenken überall in der Welt zur Kenntnis genommen werden. Sie können bei der Verbreitung dieser Videos und weiteren Materials helfen. Wenn Israel in der Vergangenheit die sozialen Medien für seine Sache eingesetzt hatte, wurde ihm von der BBC „Propaganda“ vorgeworfen; israelische Sprecher wie Mark Regev wurden mit fast teuflischen Begriffen dargestellt.

Trotz der Tatsache, dass die propalästinensische oder antiisraelische Seite praktisch eine Online-Armee hat, die für sie eintritt, wird nur die Online-Fürsprache Israels von einigen behandelt, als sei das ein illegitimes Unterfangen. HonestReporting ist dafür in zahlreichen Fällen unter Feuer genommen worden.

Israel hat das Recht, in diesem kritischen Moment gehört zu werden. Verbreiten Sie diese Videos; und wenn Sie anderes Material finden, das Sie empfehlen wollen, stellen Sie es in den Kommentaren am Ende dieser Seite ein, damit andere sie sehen und verbreiten.

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One Comment - “Israels Online-Antwort auf die palästinensische UN-Abstimmung”

  1. Vizechef SR-71 Says:

    Ob man, so wie oben im 2. Film über die ( Wurzeln der) Grundprobleme ISRAELs bzw. der Motive der antijüdischen, sogenannten Plastinenser, hinweggehen kann, welche die Motive der Djihadisten, KGB-, Nazi- und evtl auch neuen europäischen Kolaborateure waren bzw. noch sind, möchte ich bezweifeln. – Aber zur lustigen Einführung, kann die Sache mit dem Schaf ja taugen.

    Abgesehen davon, wäre der “Frieden” mit den Zugeständnissen Baraks von 2000 nicht ziemlich schrecklich geworden, – und ISRAEL würde wahrscheinlich durch die mit diesem “Frieden” verbundenen geänderten strategischen Lage in weit größeren Schwierigkeiten stecken, als heute.

    WIR sollten wir uns besser vornehmlich bemühen, mehr die GRUNDLEGENDEN Dinge bekanntzumachen, – sei es was das Seerecht betrifft, daß durchaus ISRAELs “Piraterie” und die Hamas-Blockade legitimiert ( dazu gabs schon vor ca. über einem halben Jahr sachliche Veröffentlichungen, zudem eine gute Abhandlung von Charles Krauthammer ) …; Wenn Erdowahn sagt, “die Hamas stellt sich zur Wahl …” berührt er ebenfalls – wenn auch demagogisch – grund-legende Fragen.; dessen Re-Islamisierungspolitik muss betont werden und Herkunft aus antisemitisch-islamfaschistischen (IGMG-) Kreisen . . . .

    Ansonsten sollten sich echte ISRAELfreunde viel häufiger und tiefer auf die GRUNDLEGENDEN Argumente mit rechtlicher und geschichts-wirksamer Wirkung aus der Grund-und-Folge-Beziehung und mit strategischer Bedeutung für ISRAEL stürzen und stützen.
    Denn da oft auf der taktischen Ebene verblieben, nach dem für komplexe Zusammenhänge untauglichen “Ursache-Wirkung”-Schema oder bspw. dem Motto “wer hat zuerst geschossen ?!” argumentiert wird, siegen im Bewußtsein vieler anderer meist die Plastinenser wie automatisch.
    Denn diese kommen, zT. auch nur vorgetäuscht/ scheinbar mit grundlegenden Bedürfnissen oder Forderungen, die zudem fast alle für ISRAEL erfüllt sind oder scheinen.

    Und daher erscheint gegen die ISRAELis fast automatisch oder verfängt das Trugbild, “Wenn die Israelis den “Plastinensern” nur das geben oder zulassen würden, was sie benötige, dann wäre Sicherheit für ISRAEL automatisch da”, – wenn nicht sowieso wegen des mangelnden und auch m.E. von ISRAEL mangelnd bearbeiteten Geschichtsbildes ein grundfalsches Grund->Folge-Bewußtsein herrscht,- “Die Juden können doch nicht einfach wegen des Holocaust oder der Bibel in ein fremdes Land kommen, einen Teil davon nehmen und dann noch nichtmals die “Grenzen von 1967″ einhalten und weiter illegal Land nehmen” ! – Auf dieser Basis ist es natürlich ein Leichtes, trotz
    Wissens über den – real islam-arabischen – Terror, zB. den Schutzzaun als “kolonialistische” “Apartheitsmauer” zu
    verkaufen oder die Hamasblockade, offensive militärische Schläge als “Aggression” und die “Politik Nethanjahus” als vom “Frieden” abgetriebene !

    Ich halte es auch für falsch und total kontraproduktiv, wenn – von ISRAELfreunden oder ISRAELis selber — die Politik nach 2000 bzw. Barak und die sicherheitspolitischen Korrekturen und Folgerungen als “r e c h t s” bezeichnet werden.
    – Oder wenn
    die jüdischen Siedlungen, wenn überhaupt, nur mit Argumenten nur defensiv verteidigt werden, statt aus der Historie
    o f f e n s i v, und statt aufzuzeigen, daß hier das Recht freier jüdischer Menschen und das republikanische Prinzip, m.E. sogar das osmanisch-britische Landrecht, gegen das völkische islamische Blut- und Boden-Recht steht !

    Zudem ist es unbedingt wichtig, sich vertraut zu machen mit
    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1fishman0705biglie.html )
    = Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen Israel:
    Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität, von Dr. Joel Fishman, enthält auch einen Teil der Wirkungsgeschichte der Weltverschwörungs-Propaganda-“Protokolle d. W. v. Z.”


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