Itamar-Massaker: Die Blogger haben’s erfasst – die Mainstream-Medien nicht

HonestReporting Media BackSpin, 14. März 2011

Eine relativ überschaubare Gruppe Blogger ordnet das Itamar-Massaker besser ein als Legionen ausländischer Pressekorps, die aus Israel berichten. Das beste Stück, das ich über die grausigen Morden gelesen habe, stammt von Claire Berlinski – sehr menschlich und intelligent geschrieben:

Ich möchte gleich darauf hinweisen, dass dies sicher nicht irgendeine Familie unter den “Siedlern” war – einer seltenen Spezies, die nur als politische Verhandlungsmasse existierte -, sondern aus Menschen bestand. In der Wohnung nebenan, in der eingebrochen worden war, hing Kinderbekleidung auf der Leine neben einem Kinderfahrrad. Man kann sich das nicht einfach ansehen und dabei denken: “In dieser Geschichte geht es nur um Land und Politik.” In dieser Geschichte geht es allein um Mord. Sie waren Kinder, und sie wurden umgebracht. Zwei weitere Kinder wurden zu Waisen. Die Kinder wurden vorsätzlich ermordet. Hier handelte es sich um geplanten Mord, kein Verbrechen aus dem Affekt, und es war eine raserisch-psychotisches Morden.

Jeder, der in irgendeiner Weise versucht, dies vernunftmäßig zu begründen bzw. zu diminuieren oder sogar unterschwellig zu argumentieren, es handle sich um eine angemessene Bestrafung für irgendetwas, sollte sich ein drei Monate altes Baby ansehen und sich die Frage stellen, was einen dazu bringt, einen Zaun zu übersteigen, in ein Fenster einzusteigen und diesem Kind die Kehle durchzuschneiden. Wenn diese Tat dann für ihn eine „verständliche“ Reaktion auf politische Missstände sein sollte, glaube ich nicht, dass man darüber groß diskutieren muss.

Leider betrachten die Mainstream-Medien (MSM) die Fogels lediglich als “Siedler”, Dieses „S“-Wort dominiert eine Headline nach der anderen, während die BBC politisches Taktieren höher gewichtet als Mord (Auch Sky News verschob völlig die Prioritäten). Die Fogels waren eine Familie!

Weitere positiv heraus zu hebende Blogger (neben vielen deutschen natürlich!): Act for Israel, Chuck DeVore, Tim Mak und Judith Levy. Mehr über ihren Besuch in Itamar bei YNet News.

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