Hamas schmarotzt in Jerusalemer Hauptquartier des Roten Kreuzes
HonestReporting Media BackSpin, 12. Dezember 2010
Drei Hamas-Parlamentsabgeordnete schmarotzen sich in einem Büro des Roten Kreuzes in Ostjerusalem durch. Dazu die Jerusalem Post:
Während ihres Aufenthaltes beim Roten Kreuz hielten die Politiker regelmäßig Freitagsgebete ab, die von vielen Einwohnern Jerusalems besucht wurden; sie empfingen hohe Würdenträger, darunter den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und einen jordanischen Gesandten; und sie veranstalteten Foto-Shootings mit verschiedenen arabischen Prominenten der Stadt. Auf dem Gelände des Rotkreuz-Büros wurde Propagandaliteratur verteilt und große Schriftzüge mit den Konterfeis der Abgeordneten zieren die Wände des Gebäudes.
Ein Sprecher des Roten Kreuzes erklärte der Zeitung gegenüber, dass das Büro kein sicherer Hafen sei und die Polizei jederzeit Ahmad Attoun, Khaled Abu-Arafa and Muhammad Totah festnehmen könne. Aber wie erklärt die Hilfsorganisation dies?
Das Rote Kreuz hat den Politikern innerhalb des Gebäudes einen Raum zur Verfügung gestellt, in dem sie schlafen und ihr mitgeführtes Eigentum aufbewahren können, dazu einen Baderaum, Elektrizität für ihr großes Protestzelt und eine Wasserkühlvorrichtung, wie vereinbart….
Glauben Sie wirklich, das Rote Kreuz würde mir die gleichen Privilegien zugestehen, wenn ich mal eben so aufkreuzte und mich weigerte, wieder zu gehen?
Die wahre Frechheit ist jedoch, dass sogar die Hamas von der Freizügigkeit des Roten Kreuzes profitiert, gleichzeitig aber der Hilfsorganisation weiterhin der Zugang zu Gilad Shalit verwehrt wird.
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13. Dezember 2010 um 22:03
schalom ,dies terroristen sollten lieber
dem <<roten kreuz zutritt zu dem gefangen israelischen soldaten gewähren.<< karl
13. Dezember 2010 um 22:31
Lieber Karl,
wir beide wissen, warum die Hamas das nicht tut, und es gibt mehrere Varianten:
a) sie haben Galid mittlerweile umgebracht (das schlimmste Szenario), wie bei Uhud Goldwasser und Eldad Regev, was an hässlicher Widerwärtigkeit nicht zu überbieten ist, weil man mit Geisel-Leichnamen pokert.
b) die Hamas will das Rote Kreuz weiterhin für ihre Zwecke instrumentalisieren wie in diesem Artikel (http://backsp.wordpress.com/2010/12/12/hamas-schmarotzt-in-jerusalemer-hauptquartier-des-roten-kreuzes/), um sich selbst eine scheinbare Legitimation zu verschaffen.
c) Die Hamas wird Galid höchstwahrscheinlich umbringen, wenn die Fatah (Abbas) weitere Zugeständnisse an Israel macht, oder anders gesagt, wenn Abbas endlich eingesteht, dass Israel ein jüdischer Staat ist, was er ja bisher resolut ablehnt. Davon kann man aber nicht ausgehen.
Gott segne und schütze Gilad!
Es gibt also kaum Auswege.
Das Rote Kreuz, das international lautstarken Protest erheben könnte, schweigt.
Für mich ist das ein Verbrechen des Roten Kreuzes. Anders kann man es nicht bezeichnen.
14. Dezember 2010 um 22:38
shalom bernd.hat der mossad keine möglichkeiten.??
16. Dezember 2010 um 17:45
Also bitte, Karl
10. Januar 2011 um 1:11
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