BBC-Geburtstagsgeschenk für Israel

Posted 9. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Araber, Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting.com Communiqué, 7. Mai 2008

Jeremy Bowens Dokumentation ist gespickt mit Fehlern und historischem Revisionismus

Die Ereignisse, die bis zur Gründung des heutigen modernen Staates Israel vor genau 60 Jahren führten, sind wieder und wieder von qualifizierten Historikern untersucht worden. Warum nur wurde Jeremy Bowen die Verantwortung für die einstündige Dokumentation „Die Geburt Israels“ am 4. Mai übertragen? (Online nur in Großbritannien zu empfangen; das Programm wird möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt international ausgestrahlt).

Nahost-Redakteur Bowen hat immer wieder eine einsichtige Betrachtungsweise gegenüber Israel und bezüglich des regionalen Konflikts gezeigt, und seine Dokumentationen folgen diesem Strickmuster.

Einen Vorgeschmack auf das, was zu erwarten ist, bieten erste Sekunden der Ausstrahlung, die Bilder der Kuppel des islamischen Felsendoms und ein Kruzifix vor der Silhouette Jerusalem zeigen. Trotz der tiefen religiösen Verbundenheit des Judentums zu Jerusalem und dem Land Israel wird dies unbegreiflicherweise ausgelassen. Und hierin liegt der Hauptfehler des kompletten Beitrages - die legitimen Wurzeln des jüdischen Volkes im Land Israel, die über drei Jahrtausende zurückreichen, werden entweder heruntergespielt, delegitimiert oder gänzlich ignoriert.

• Das Recht der Juden auf ihren Staat infrage stellen:

Während Bowen von palästinensischen Bauern spricht, die das Land seit Jahrhunderten bestellten, wird der ununterbrochenen jüdischen Anwesenheit, die bis vor die Antike zurück reicht, kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Stattdessen unterstellt er, dass die Wellen jüdischer Einwanderer in der Zeit vor der Staatsgründung ein fremdes Implantat gewesen seien.

An keiner Stelle macht Bowen deutlich, dass ein souveräner Palästinenserstaat niemals existiert hat und vor der Teilung die palästinensischen Araber sich keine andere Identität gegeben hatten. Tatsächlich aber ignoriert Bowen die etwa 100.000 Araber, die alleine während der Zeit des britischen Mandats aus den Nachbarländern auswanderten und heute als Palästinenser betrachtet werden.

Bowen fasst die Balfour-Erklärung von 1917 simplifizierend in einem Satz zusammen: „Eine Nation, die das Land eines Anderen an einen Dritten verspricht“, und lässt zweckdienlicherweise aus, dass das „Land des Anderen“ nicht der Realität entsprach und dass die dritte Nation [das jüdische Volk] legitimen und wahren Anspruch auf dieses Land gehabt hat.

Und als ob er uns diesen Punkt immer wieder einbläuen wollte spricht Bowen davon, dass der Holocaust ein neues Argument für einen jüdischen Staat geschaffen habe. Will Bowen damit andeuten, dass es vor dem Genozid der Nazis kein moralisches Thema war? Auch wenn der Holocaust zweifellos die dringende Notwendigkeit eines jüdischen Staat bewiesen hat, so sollte er in keiner Weise legitime jüdische Ansprüche auf einen eigenen Staat vor (!) der Vernichtung des europäischen Judentums schmälern.

Trotz dieser Tatsache erklärt eine [in der Sendung] befragte Person: „Warum das palästinensische Volk vertreiben, um es einen Preis für ein Verbrechen zahlen zu lassen, das es nicht begangen hat?“ Auch wenn Bowen kurz den vorübergehenden Besuch des Muftis von Jerusalem in Nazi-Deutschland bei Hitler erwähnt unterschlägt er sowohl die Unterstützung des palästinensischen Führers für Hitler als auch seine Beteiligung an der Ermordung europäischer Juden während des Krieges.

• Moralische Gleichsetzung:

Bowen verwendet die BBC-typische Haltung der moralischen Gleichsetzung, wenn er den gegenwärtigen Konflikt beschreibt: „Israel geht mit Luftschlägen und Bodenangriffen vor. Palästinenser beschießen israelische Grenzstädte mit Raketen. Beide Seiten geben dem Gegner die Schuld.“ Folglich wird palästinensischer Terror mit israelischen Bemühungen, seine Bürger zu beschützen, gleichgesetzt.

• Palästinensische und arabische Opferrolle:

Bowen jedoch nimmt Abstand von dieser Gleichsetzung und ergreift stattdessen jede sich bietende Möglichkeit, einen arabischen David als Opfer des israelischen Goliaths darzustellen. Noch immer werden die Araber - trotz einer Geschichte der Aggression gegen die Juden, darunter die Gewaltexzesse der 1920er-Jahre und 1936 sowie das niederträchtige Hebron-Massaker 1929 - als Opfer jüdischer Macht und Boshaftigkeit gezeichnet.

Bowen verschweigt die Tatsache, dass Israel unmittelbar nach seiner Unabhängigkeitserklärung von fünf arabischen Armeen gleichzeitig angegriffen wurde. Stattdessen gibt er sich größte Mühe, die in Zahlen ausgedrückte und logistische Übermacht der israelischen Armee zu betonen, um sein Konzept der arabischen Opferrolle durchzuziehen. Auch wenn Historiker davon ausgegangen sind, die Araber seien schlecht vorbereitet gewesen, um einen Krieg zu gewinnen, sollte diese Tatsache nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dieselben arabischen Armeen waren, die einen Angriffskrieg begonnen hatten, auch wenn sie ihn letztendlich verloren. Bowen hätte auch nicht die wirklichen Opfer und Bedrängnisse herunterspielen dürfen, die der noch junge israelische Staat ertragen musste, der während des Unabhängigkeitskrieges etwa 1% seiner Bevölkerung verlor.

• Parteiisch in der Teilungsfrage:

Wenn er sich auf die Teilung des Mandatsgebietes Palästina bezieht, behauptet Bowen: „Die Juden haben das beste Stück davon bekommen - mehr als die Hälfte des Landes, obwohl sie etwa 10% Land besessen hatten und es doppelt so viele Araber gab“.

Bowen zitiert historische Fakten so, dass sie ihm passend erscheinen, um wieder die Araber als Opfer darzustellen.

Tatsächlich jedoch beruhte die Grenzziehung allein auf demografischen Faktoren und etwa 60% des jüdischen Staates sollten sich in der Wüste Negev befinden, während die Araber einen Großteil des landwirtschaftlich bebaubaren Landes nutzten.

Außerdem belegen britische Statistiken, dass 70% des Landes, das später Israel werden sollte, sich nicht in Besitz arabischer Bauern befand. Die Ländereien wurden nach Abzug der Briten wieder unter israelische Kontrolle gestellt. Etwa 9% des Landes befand sich in jüdischem Besitz und 3% in den Händen von Arabern, die später israelische Staatsbürger wurden. Das bedeutet, dass nur ungefähr 18% des gesamten Gebietes Arabern gehört hatte, die das Land vor und nach dem arabischen Einfall in Israel verlassen hatten.

• Die Wahrheit massakrieren:

Jüdische Angriffe auf Araber werden von Bowen mit viel Detailversessenheit hochgespielt, mit Behauptungen von „Massakern“ gegen Palästinenser, die im Filmbeitrag besonders hervorgehoben werden: Arabische Angriffe auf Juden werden in weit abstrakteren Begriffen gesehen.

Bowen widmet der Geschichte von Deir Yassin viel Sendezeit, versäumt aber, den Kontext hinter dem Vorfall anzusprechen oder die Politisierung und die sich widersprechenden Berichte darüber, was wirklich vorgefallen ist.

Dabei beabsichtigten die israelischen Streitkräfte sicher nicht, ein „Massaker“ an Nichtkämpfern zu verüben; in Wirklichkeit war es eine grimmige Schlacht, als Einwohner von Deir Yassin und ausländische Kräfte das Feuer auf die Israelis eröffneten.

Bowen fährt fort und zitiert einen Haganah-Geheimdienstoffizier aus jener Zeit, der Angaben über schreckliche Grausamkeiten machte, die von den Irgun- und Lehi-Truppen in Deir Yassin begangen worden sein sollten. Dieselbe Quelle wurde vom israelischen Historiker Dr. Uri Milstein infrage gestellt, der zu dem Schluss kommt, dass dies aus politischen Gründen produziert wurde, um Irgun und Lehi zu diskreditieren und ihre Einbindung in die regulären israelischen Streitkräfte zu verhindern.

Interessanterweise verlässt sich Bowen auf den „Augenzeugen“-Bericht von Hazzem Nusseibeh, einem palästinensischen Journalisten aus dieser Zeit, der in einer früheren BBC-Dokumentation tatsächlich zugab, er sei angewiesen worden, Behauptungen über jüdische Gräueltaten in Deir Yassin zu übertreiben, um die arabischen Armeen dazu zu bewegen, den palästinensischen Arabern zu Hilfe zu eilen (was den gegenteiligen Effekt hatte, nämlich die Araber zur Flucht aus ihren Häusern bewog): Nusseibeh sagte in der BBC-Serie “Israel and the Arabs: the 50 Year Conflict” zu Deir Yassin Folgendes (Bitte nach unten srollen. Weitere Quelle: IsraelVisit): „Das war unser größter Fehler. Wir wussten nicht, wie unsere Leute darauf reagieren würden. Als sie erfahren hatten, dass in Deir Yassin Frauen vergewaltigt worden seien (was eine Fälschung war[Nusseibeh]) flohen sie in panischer Angst.”

Nusseibeh wiederholt diese Behauptung in Bowens Dokumentation, die sich stattdessen auf eine Sekundärquelle beruft, jedoch nicht.

• „Ethnische Säuberung“

Bowen betreibt auch Schindluder mit der historischen Interpretation von Plan D., wenn er den Vorwurf zitiert, dass diese militärische Operation der Israelis mit der Absicht geschah, eine „Ethnische Säuberung“ an der arabischen Bevölkerung zu praktizieren. Obwohl er zugibt, dass es zum angesprochenen Fall unterschiedliche Meinungen zwischen den Historikern gibt, kommt er mit dem Vorurteil, dass „die Juden den Angriff begonnen” hätten.

Und dies trotz des vorherrschenden historischen Standpunktes, gestützt durch angesehene Historiker dieser Epoche wie Benny Morris, der daran festhält, dass es keinen zionistischen „Plan“ oder Blankoscheck für die Vertreibung der arabischen Bevölkerung oder gar einer „ethnischen Säuberung“ gab. Plan Dalet vom 10. März 1948 war das Gesamtkonzept der Haganah - des jüdischen Militärs, das später zur Israel Defense Force wurde - um den erwarteten pan-arabischen Anschlag auf den jüdischen Staat abzuwehren.

Bowen erlaubt sich auch die Freiheit zu behaupten, dass „jüdische Führer darüber diskutiert hätten, die Araber auf Jahre hinaus zu vertreiben“, ohne historische Quellen oder Hintergrundkontext anzubieten. Niemals hat eine israelische Regierung diese Politik übernommen oder angewandt.

Dirty Hari

Posted 9. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 9. Mai 2008

Johann Hari antwortet auf unsere Kritik an seiner Kolumne letzte Woche.

Werden Leute wie Dershowitz, Phillips and Honest Reporting schriller, weil sie spüren könnten, dass ihnen das Argument ausgeht?

Er sollte im Spectator nachlesen.

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Schlüsselperioden der israelischen Geschichte

Posted 7. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Sonstiges, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 7. Mai 2008

Biblische Epoche

Die jüdischen Bindungen zum Land Israel reichen in die biblische Epoche der Patriarchen zurück. Dieses Foto des Rahel-Grabes zwischen Jerusalem und Bethlehem wurde 1945 aufgenommen. Abraham, Isaak, Jakob und ihre Ehefrauen sind in der Grabstätte der Patriarchen in Hebron begraben; das Josephs-Grab befindet sich nahe Nablus.

Die Zeit des ersten Tempels

Dieses Siegel, das die Inschrift „Schema, Diener des Jeroboam“ trägt, wurde 1904 in Megiddo entdeckt. Jetzt befindet es sich im Rockefeller Archaeological Museum in Jerusalem.

Die Zeit des zweiten Tempels

Mosaik-Fußboden aus der antiken Synagoge von Jericho, mit der Abbildung von Menorah, Lulav und Shofar. Angaben von Associated Press zufolge (via Second Temple Synagogues) wurde die Synagoge 50-70 vor Christus erbaut, was sie zur ältesten bekannten Synagoge der Welt macht.

Byzantinische Herrschaft 313-636 n. Chr.

Mosaikboden aus Synagoge der byzantinischen Epoche in Hammath-Tiberias, der ein Tierkreiszeichenmotiv zeigt. Die Kirche übte einen mächtigen Einfluss auf die herrschenden Byzantiner aus - oft zum Leidwesen der Juden.

Frühe islamische Herrschaft 636-1099 n. Chr.

Die Macht ging vom Kalifat auf die Umayyaden über, dann über die Abbassiden auf die Fatimiden, die von Ägypten bis Syrien herrschten. Während dieser Zeit hatten die Juden den Status von Dhimmis. Der Felsendom wurde vom Umayyaden-Kalif Abd el-Malik im 7. Jahrhundert gebaut.

Epoche der Kreuzritter 1099-1291

Die Herrschaft der Kreuzritter über das Land Israel war verhältnismäßig kurz, aber die Befestigungsmauern, die sie zum Schutz Akkos vor dem Meer bauten, spielten Jahrhunderte später eine entscheidende Rolle in der Geschichte. 1799 scheiterten Napoleons Bemühungen kläglich, im Heiligen Land Fuß zu fassen - was eine Autonomieerklärung für die Juden beinhaltete, als dieselben Mauern die Streitkräfte der Ottomanen vor einer französischen Belagerung schützten.

Spätere islamische Herrschaft 1291-1516

Die Geschichte der Ramban-Synagoge in Jerusalem versinnbildlicht, wie Muslime Juden behandelten, über die sie herrschten. Ursprünglich gebaut von Nachmanides (auch bekannt als Ramban), lag die Synagoge unterirdisch, weil nach dem Gesetz keine Synagoge höher gebaut werden durfte als ein islamischer Ort der Anbetung. 1589 funktionierte der Gouverneur der Stadt, Abu Sufrin, das Gebäude in ein Lagerhaus um, aber die jüdische Gemeinde setzte sich langfristig durch. 1948 besetzten die Jordanier die Altstadt und zerstörten das Gebäude, aber nach dem Sechstagekrieg wurde die Synagoge teilweise wieder instand gesetzt. Die Synagoge wird zurzeit in ihrer ursprünglichen Größe wiederaufgebaut.

Frühe Ottomanische Epoche 1516-1881

Safed (hebr. Tzefat in Galiläa) erblühte während dieser Zeit als Zentrum der Gelehrsamkeit und Mystik. In dieser Stadt kodifizierte Rabbi Yosef Caro Jüdisches Gesetz und lehrte Kabbala. Diese Synagoge, benannt nach Rabbi Caro, wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Späte Ottomanische Epoche, Geburt des modernen Zionismus 1881-1917

Im Gefolge der verschärften Pogrome 1881 flohen etwa 30.000 Juden aus dem zaristischen Russland. Die meisten waren Sozialisten, die sich der Gruppierung Bilu angeschlossen hatten; sie gründeten die ersten jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen Petah Tikva, Rosh Pina, Rishon LeZion, Zichron Yaakov und Gedera. Diese Auswanderungswelle wurde als „Die erste Aliyah“ bekannt. Zwei spätere Aliyah-Einwanderungswellen (1904-1914 und 1919-1923) brachten zusammen 75.000 weitere Juden ins Land, die meisten davon aus Polen und Russland.

Britische Mandatsherrschaft 1917-1948

Die Periode der Staatsbildung. Viele der heutigen bekannten Institutionen und nationalen Aktivposten wurden auf den Weg gebracht oder erfuhren entscheidendes Wachstum - darunter der Hafen von Haifa, das Hadassah-Hospital, die Jewish Agency, die Histadrut-Gewerkschaft, die Hebräische Universität und die ersten lizenzierten jüdischen Radiostationen. Tel Aviv erhielt 1934 die Stadtrechte und seine „Weiße Stadt“ - heute Weltkulturerbe - entstand auch während der Mandatszeit. Auf der Abbildung ist der Flughafen Lydda (heute Ben Gurion-Flughafen) während der Bauphase 1935 zu sehen.

1948 bis heute

Neben seiner Verbindung mit bedeutenden religiösen Stätten und der Archäologie wird Israel auch mit der Technologie der Zukunft gleich gesetzt. Der jüdische Staat hat auf Gebieten wie Wassermanagement, Entsalzung, Sicherheitstechnik, Hochtechnologieforschung und -entwicklung, Medizintechnologie, Recycling, alternative Energie, Mobilfunktelefonie, WLAN-Technik und einem bezahlbaren Gesundheitswesen Standards gesetzt. Die israelische Firma Solel baut in der kalifornischen Mojave-Wüste den weltgrößten Solarpark.

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Gewalt im Libanon eskaliert

Posted 7. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Araber, Die Welt und Nahost, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 7. Mai 2008

Bewaffnete der libanesischen Regierung und der Hisbollah beschossen sich in Beirut mit Gewehren und Granaten. AP erwähnt, dass ein Steinewerfer vermutlich den ersten Treffer bei Al-Manar TV landete:

Ein Kameramann des Hisbollah-Senders Al-Manar wurde von einem Stein an der Stirn getroffen, so der Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur.

Kein Mitleid für den Kameramann; Al-Manar macht Propaganda, nicht Journalismus - eine Unterscheidung, die die Washington Times ganz klar vornimmt. Ich frage mich, wann der Auslandspresseverband sich wieder in die prekäre Lage begibt, sich für Al-Manar zu exponieren.

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Wo Ost und West zusammentreffen

Posted 7. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 7. Mai 2008


Verraten die folgenden Beschreibungen Jerusalems einen Hauch von Voreingenommenheit zugunsten palästinensischer Ansprüche?

AFP schreibt:

Die Westmauer (Klagemauer), an der Peres seine Rede gehalten hatte, liegt im arabischen Teil Ostjerusalems, das Israel 1967 besetzte, von den Palästinensern aber als Hauptstadt ihres versprochenen Staat ausersehen wurde.

Noch schlimmer Reuters, die das Wort „east“ mit großem Anfangsbuchstaben schreibt, und damit fälschlicherweise „Arabisch Ostjerusalem“ zu einem Eigennamen erhebt:

Abbas wünscht sich Arabisch Ostjerusalem als Hauptstadt des zukünftigen palästinensischen Staates. Israel betrachtet ganz Jerusalem als seine Hauptstadt, was international aber nicht anerkannt wird.

Araber und Juden haben immer in einer geeinten Stadt gelebt, die keine Unterschiede zwischen „Ost“ und „West“ gemacht hat. Kein Gebiet wurde bis 1948 als von Natur aus „jüdisch“ oder „arabisch“ angesehen, als die jordanische Armee die östlichen Viertel der Stadt und die Altstadt besetzte. Mit Ausnahme einer jüdischen Enklave auf dem Mount Scopus besetzte Jordanien die östlichen Teile Jerusalems, vertrieb die jüdischen Bewohner, zerstörte zahlreiche Synagogen und andere jüdische Einrichtungen.

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In Zahlen: Israel gedenkt der Getöteten

Posted 6. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel

honestreporting Media BackSpin, 6. Mai 2008


69 Prozent aller während der zweiten Intifada getöteten Israelis waren Zivilisten

Seit Gründung des Staates Israel kamen 1.634 israelische Zivilisten durch Terroranschläge ums Leben.

Im gleichen Zeitraum wurden annähernd 14.000 israelische Zivilisten durch Terroranschläge verwundet.

22.437 Männer und Frauen starben seit 1860 bei der Verteidigung ihres Landes, als sich die ersten Siedler nahe Jerusalem niederließen.

350 Millionen Schekel wurden von der Staatlichen Versicherungsbehörde an israelische Terroropfer und ihre Familien allein im Jahr 2007 ausbezahlt.

Quellen: Haaretz, Jerusalem Post, National Post

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Leseempfehlungen

Posted 6. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Sonstiges, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 6. Mai 2008

Amerikas Verbündeter in Nahost. Israel hat, wie Mothers Against Drunk Driving, die öffentliche Meinung auf seiner Seite.

Israels 60-Jahre-Test

Arabisch-palästinensische Zeitschriften-Website gehackt. Ist ein Hamas-Sympatisant für das Hacken von Palestine Press Agency verantwortlich?

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Außerlehrplanmäßige Aktivitäten

Posted 6. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Nicht kategorisiert, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 6. Mai 2008

Reuters beginnt langsam von Awad al-Qiq Notiz zu nehmen, dem Rektor einer UNRWA-Schule, dessen außerlehrplanmäßiger Stundenplan den Bau von Raketen für den Islamischen Jihad beinhaltete. Zu sagen, dass zwischen Israel und der UNRWA Spannungen bestehen, ist untertrieben:

Der israelische Luftschlag, der den 33-Jährigen letzte Woche tötete, legte auch sein offensichtliches Doppelleben offen und brachte eine UN-Einrichtung in Erklärungsnotstand, die lange Zeit israelische Anklagen zurückweisen musste, dass sie Guerillakämpfer unterstützte und Beihilfe leistete, gegen den jüdischen Staat zu kämpfen…..

Qiqs Leichnam war zur Beerdigung in eine Fahne des Islamischen Jihad eingewickelt, gemalte Poster ihm zu Ehren zieren noch heute sein Wohnhaus und eine handgeschriebene Notiz am Metalltor zum Eingang seines Schulgebäudes gibt bekannt, dass al-Qiq, der „der Chef der Konstruktionseinheit) nun ins Paradies käme.

Dieses Poster wurde bald nach dem Reuters-Besuch bei der von der UN-Hilfsorganisation und Flüchtlingshilfe geführten Ausbildungseinrichtung für männliche Jugendliche entfernt. Dort Beschäftigte erklärten am Montag, dass UNRWA-Offizielle sie angewiesen hätten, nicht über die Aktivitäten Al-Qiqs zu sprechen.

Niemand von den Vereinten Nationen kam zur Beerdigung oder bezeugte der Familie sein Beileid, so Verwandte, die hinzufügten, dass al-Qiqs Witwe und seine 5 Kinder nichts von einer Hinterbliebenenrente wüssten….

Israel hat lange darauf hingewiesen, dass Militante UNRWA-Fahrzeuge und Einrichtungen benutzen. Die UNO hat diese Vorwürfe zurückgewiesen, obwohl einige UNRWA-Angestellte bei der Hamas einen wichtige politische Position ausfüllten. - so wie der Lehrer Saeed Seyam, ehemaliger Innenminister in der der 2006 gewählten Hamas-geführten Regierung.

Der Independent nahm auch Notiz vom Doppelleben al-Qiqs.

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Sderot: Der meist bombardierte Ort der Welt

Posted 6. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 5. Mai 2008

Daily Mail:

Wegen seiner Nähe zur Grenze und der großen Anzahl Hamas-geführter Amateur-Bombenbauer auf anderen Seite weist das zivile Sderot eine einzigartige Schadensbilanz auf: Im Verhältnis Rakete pro Einwohner ist es das meistgetroffene Ziel in Israel - und sogar weltweit.

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel.

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Unbegründete Berichterstattung in Beit Hanoun

Posted 4. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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Hisbollah: Nur Politik

Posted 4. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Araber, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 4. Mai 2008

Die für die Verbindung zu den Medien zuständigen Personen haben ihre Zusammenarbeit für dieses Wochenende eingestellt.

Zuerst berichtete die LA Times in einem neuen Artikel über die Aufrüstungspläne der Gruppe. Aber zwei weitere belastende Anschuldigungen tauchen auf: Der Kommunikationsminister des Libanon hat den Iran beschuldigt, ein landesweites Telefonabhörsystem für die Hisbollah zu installieren. Und Hisbollah-Leute filmten Flugbewegungen am Beiruter Airport.

Werden diese Entwicklungen den Apologeten der Hisbollah klarer vor Augen führen, dass die Hisbollah nicht als normale „politische Partei“ angesehen werden kann?

Ziehen Sie Folgendes in betracht: Politische Parteien mit „bewaffneten Flügeln“ sind in der Tradition der Nazi-Braunhemden. Watergate verblasst im Vergleich zum telefonischen Lauschangriff der Hisbollah. Was die Filmaktivitäten am Flughafen betrifft geht Ya Libnon davon aus, dass ein Mordanschlag geplant sein dürfte.

Alles Politik, klar?

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Filmmaterial: Zweite Explosion zerstört Haus in Beit Hanoun

Posted 4. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 4. Mai 2008

IDF-Filmmaterial von den Kämpfen in Beit Hanoun letzte Woche zeigt eine zweite Explosion, die zum Tod einer Mutter und ihren vier Kindern führte.

(Hat tip: Solomonia)

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Das Doppelleben des UNRWA-Schulleiters

Posted 2. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 2. Mai 2008

CNN berichtete, dass durch einen israelischen Luftschlag der Kommandeur des Islamischen Jihad getötet wurde, der zugleich eine UNRWA-Schule in Gaza leitete.

Die getötete Person war palästinensischen Angaben zufolge der stellvertretende Befehlshaber des militärischen Flügels des Islamischen Jihad. Die Quellen gaben an, dass der Mann auch als Rektor an der Ausbildungseinrichtung einer Hilfsorganisation der Vereinten Nationen angestellt war.

Fazit: Wenn andere Angestellte von UNRWA-Schulen ein Doppelleben führen, würde das dieses Video erklären, auf dem zu sehen ist, wie letztes Jahr Mörsergranaten vom Gelände einer UNRWA-Schule abgefeuert wurden. (Siehe Hintergrundinformation).

UPDATE: Dank an Aussie Dave und Elder of Ziyon, die auf einen Fehler dieses Original-Postings aufmerksam machten.

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Durban aus Durban II herausnehmen

Posted 1. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Die Welt und Nahost, Israel, Sonstiges, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 1. Mai 2008

Independent berichtet, dass Durban die UN-Rassismus-Konferenz 2009, besser bekannt als Durban II, nicht ausrichten wird.

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Stadtsanierung

Posted 1. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 1. Mai 2008

Peter Hoskin vom Spectator war gestern in Sderot. Er berichtet diese verblüffende Offenbarung:

Die Hamas zerstört die Infrastruktur in Gaza, um sicherzustellen, dass weiterhin Raketen auf Israelis herunterregnen. Warum gibt es in Gaza keine Verkehrsampeln? Weil die Rohre, die dafür gebraucht werden, abgeschnitten und zu Kassam verarbeitet werden. Warum ist das Entwässerungs- und Abwassersystem in Gaza so marode? Aus dem gleichen Grund.

Ich hatte vorher schon diese Behauptungen gehört, aber zum ersten Mal sehe ich, dass ein Reporter dies in seinem Bericht vermerkt. Liest du das auch, Johann Hari?

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Carter flötet für Hamas

Posted 1. Mai 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Nicht kategorisiert, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 1. Mai 2008

In der NY Times - keiner Geringeren…

Durch offiziellere Konsultationen mit diesen geächteten Führern könnte es dennoch möglich sein, die stagnierenden Friedensgespräche zwischen Israel und seinen Nachbarn wiederzubeleben und zu beschleunigen. Im Nahen Osten wie in Nepal führt der Pfad zum Frieden über Verhandlungen, nicht über Isolierung.

Man kann das glucksende Gelächter im Iran hören…

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Blick aus der Vogelperspektive mit der IAF

Posted 29. April 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 29. April 2008

Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag Bob Simons Einblick in die Israelische Luftwaffe auf 60 Minutes (CBSNews).

Coole Aufnahmen von Kampfflugzeugen und Hubschraubern, dazu ein ungeschminkter Blick darauf, was Piloten beim Flug über Gaza empfinden, der Angriff auf den Osirak-Reaktor 1981 und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung im Fall Iran.

Zum Ansehen bitte auf den Vogel unten klicken…

60minutes_3

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Johann Haris übel riechender Gastkommentar

Posted 29. April 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Israel, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 28. April 2008

Indem er auf gefälschte Zitate und Geschichtsrevisionismus baut, vergleicht Hari Israel mit Exkrementen. Dazu das neueste Communiqué von HonestReporting Großbritannien: Johann Haris übel riechender Gastkommentar.

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Leseempfehlungen

Posted 29. April 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Die Welt und Nahost, Palästinenser, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 27. April 2008

Gazas Teenager-Tunnelbuddler. Tunnel graben lohnt sich mehr als die Schulbank zu drücken.

Inkompetent oder grausam. Australische Zeitung durchschaut den von der Hamas inszenierten Treibstoffmangel.

Der wahre Grund, warum Syriens Anlage weggepustet wurde.

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Stürmisches Tempo: Die Hisbollah schaltet einen Gang höher

Posted 27. April 2008 by Bernd Dahlenburg
Categories: Araber, Israel, Weltmedien und Nahost

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honestreporting Media BackSpin, 27. April 2008

Der Observer berichtet aus erster Hand, dass die Hisbollah in zunehmendem Tempo Kämpfer rekrutiert und trainiert:

Aber was noch offensichtlicher wird, auch wenn die Hisbollah versucht, es zu verbergen, ist die Tatsache, dass die Gruppe mit einer beispiellosen Aufrüstung an Kämpfern, Material und Bunkerbau in Vorbereitung für den Krieg begonnen hat, den beinahe alle - Libanesen und Israelis - als unausweichlich betrachten. ‚In den Dörfern des Südens sieht man keine Männer mehr‘, so ein internationaler Offizieller. ‚Sie sind alle gegangen, um sich in der Bekaa-Ebene, Syrien und im Iran ausbilden zu lassen.‘

Eine Reise des Observer durch die Dörfer und Hochburgen der Hisbollah bestätigte den auffallenden Mangel an Männern in kampfesfähigem Alter. Zu sehen waren verschiedene neue Märtyrerplakate, aber anders als die bisherigen zeigten sie anonyme, jugendlich aussehende Männer ohne militärische Uniform. Aussagen Einheimischer zufolge handelt es sich um Jugendliche, die durch Unfälle während ihrer letzten Ausbildung im Iran ums Leben kamen. Auch in Tyros sieht man immer mehr Plakate, auf denen junge Männer abgebildet sind, die bei der Kampfausbildung zu Tode kamen.

Mitchell Protheros Bericht endet mit einer weiteren ernüchternden Feststellung - der Wahrscheinlichkeit, dass Hisbollah-Kämpfer gegen andere Libanesen ihre Waffen einsetzen.

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